Die Zukunft von Sven Ulreich ist angesichts des auslaufenden Vertrags offen. ran sprach mit dem langjährigen Vertreter von Manuel Neuer und Bayern Münchens Sportchef Max Eberl darüber, wie es im Sommer bei den Torhütern weitergeht.
Wer in der nächsten Saison im Tor des FC Bayern München steht, bleibt offen.
Erst im Frühjahr rund um seinen 40. Geburtstag wollen sich Manuel Neuer und die Münchner zusammensetzen und entscheiden, ob der Kapitän noch ein Jahr weitermacht oder seine erfolgreiche Laufbahn im Sommer beendet.
Angeblich geht die Tendenz beim Ex-Nationaltorwart zur Verlängerung und auch die FCB-Bosse sollen dem positiv gegenüberstehen, wenn Neuer eine Reduzierung seines bisherigen Topgehalts von geschätzt rund 20 Millionen Euro im Jahr akzeptiert.
Vermutlich wird auch die Zukunft von Sven Ulreich mit Neuers Entscheidung zusammenhängen. Der Vertrag des 37-Jährigen, der inzwischen hinter Jonas Urbig nur noch die Nummer drei im Tor ist, endet ebenfalls am Ende dieser Spielzeit.
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FC Bayern: Sven Ulreich über Verlängerung oder Karriereende
Doch im Gegensatz zu manchen Gerüchten über ein bereits feststehendes Karriereende ist laut Ulreich noch überhaupt nicht klar, wie es bei ihm weitergeht.
"Nein, es ist noch keine Entscheidung gefallen, ob ich aufhöre oder nicht", sagte er im Gespräch mit ran nach dem 2:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag.
Und weiter: "Es kann auch sein, dass ich weitermache. Darüber habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Das entscheiden wir zusammen im nächsten Jahr. Ich schaue jetzt von Woche zu Woche."
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Max Eberl über Torhütersituation: "Sehen das ganz entspannt"
Und auch die Verantwortlichen beim Rekordmeister lassen dem langjährigen treuen Neuer-Vertreter, der unter anderem bei der Meisterschaft 2017/18 fast die komplette Saison den verletzten Stammkeeper überzeugend vertrat, eine Tür offen.
"Wir sehen das ganz entspannt", sagte Sportvorstand Max Eberl zu auf die Frage, wann die Situation bei den Torhütern geklärt werde: "Erst treffen wir die großen Entscheidungen wie bei Upa (Dayot Upamecano, d. Red.) und dann die anderen. Das Frühjahr ist gut möglich, ähnlich wie bei Manuel Neuer."
Dayot Upamecano: Verlängerung hat beim FC Bayern Priorität
Bedeutet: Der Klub setzt einerseits derzeit andere Prioritäten bei den auslaufenden Verträgen, allen voran bei Verteidiger Dayot Upamecano.
"Grundsätzlich bin ich sehr zuversichtlich. Unser großer Wunsch ist es", erklärte Eberl zu einer baldigen Verlängerung mit dem Franzosen: "Alle Berichte über Ultimaten, Drohungen oder Absagen sind Quatsch, wir sind in guten Gesprächen."
Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea
Minjae Kim (FC Bayern) Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...
Minjae Kim (FC Bayern) ...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.
Yan Diomande (RB Leipzig) Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.
Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul) Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.
Luka Vuskovic (Hamburger SV) Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.
Said El Mala (1. FC Köln) Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach) Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
Jeremy Monga (Leicester City) Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
Jeremy Monga (Leicester City) ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
Andererseits heißt das auch, dass ein Abschied Ulreichs allein angesichts seiner Verdienste von Vereinsseite noch keineswegs beschlossen ist.
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FC Bayern: Sollte Ulreich aufhören, könnte Peretz die Rolle übernehmen
Sollte der gebürtige Schwabe aber seine Laufbahn an der Säbener Straße beenden, könnte der an den Hamburger SV ausgeliehene Daniel Peretz dessen momentane Rolle als Backup einnehmen.
Ulreich kam 2016 nach neun Jahren und 220 Bundesligaspielen vom VfB Stuttgart und bestritt bis 2020 weitere 70 Partien für die Bayern. Nach einem Jahr als Nummer eins beim damaligen Zweitligisten HSV kehrte er 2021 zurück und absolvierte seitdem weitere 33 Pflichtspiele im FCB-Tor, davon 15 in der Saison 23/24. Insgesamt gewann er neun Meisterschaften, einmal die Champions League und dreimal den DFB-Pokal.
Seit dem Wechsel von Urbig im Januar vom 1. FC Köln kam Ulreich nicht mehr zum Einsatz. Aller Voraussicht nach wird er nach seiner Profikarriere einen Job im Torwarttrainer-Team des Vereins übernehmen. Offen ist allerdings, wann genau das sein wird.