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Beim FC Bayern München und im DFB-TEam

FC Bayern München: Joshua Kimmich sollte Rechtsverteidiger bleiben - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 25.02.2024
  • 19:54 Uhr
  • Christian Stüwe
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Thomas Tuchel setzt Joshua Kimmich gegen Leipzig als Rechtsverteidiger ein. Und zumindest für den Rest der Saison sollte Kimmich hinten rechts bleiben. Auch mit Blick auf die Europameisterschaft. Ein Kommentar.

Von Christian Stüwe

"Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt." Diesen Satz geben Profifußballer immer wieder gerne zu Protokoll, wenn sie auf ungewohnter Position aushelfen müssen. Es ist eine der am häufigsten gehörten Phrasen im Profifußball.

Tatsächlich bleibt ihnen aber auch nichts anderes übrig. Schließlich ist Fußball ihr Job und kein Freizeitvergnügen.

Ein großes Vergnügen ist es vermutlich auch für Joshua Kimmich nicht, hinten rechts zu verteidigen. Der 29-Jährige hat schon häufiger klargestellt, dass er sich selbst als Mittelfeldspieler sieht.

Trotzdem beorderte ihn Thomas Tuchel am Samstagabend beim 2:1-Sieg des FC Bayern München gegen RB Leipzig nach hinten rechts. Und tatsächlich wäre es gut, wenn Kimmich bis zum Sommer Rechtsverteidiger bleiben würde. Einige Gründe sprechen dafür.

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Nagelsmann plant mit Kimmich hinten rechts

Bei den Bayern hat derzeit der 19-jährige Aleksandar Pavlovic das Momentum im defensiven Mittelfeld auf seiner Seite. Es gibt wenig Gründe für Thomas Tuchel, das Eigengewächs aus der Startelf zu nehmen.

Hinten rechts hingegen fehlen Noussair Mazraoui und Sacha Boey verletzt, Konrad Laimer kehrte gerade erst von einer Verletzung zurück. Spielt Kimmich hinten rechts, kann Tuchel Pavlovic weiter im Mittelfeld einsetzen und hat somit zwei Top-Spieler in seiner Startelf, in der sonst vielleicht nur Platz für einen der beiden wäre.

Das Wichtigste in Kürze

Ganz ähnlich ist die Situation in der Nationalmannschaft. Während es im Mittefeld spätestens nach der Rückkehr von Toni Kroos ein massives Überangebot an starken Spielern gibt, ist die Position hinten rechts eine Baustelle. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat zuletzt keine Zweifel daran gelassen, dass er diese bei der Europameisterschaft im Sommer mit Joshua Kimmich schließen will.

Kimmich könnte sich also beim FC Bayern für die Heim-EM einspielen. Schon gegen Leipzig zeigte er, dass er ein sehr guter Rechtsverteidiger ist. Mit ausreichend Spielpraxis sollte er bis zur EM auf Top-Level kommen.

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Erinnerungen an Philipp Lahm werden wach

Das würde Kimmich helfen, der zuletzt in München nicht unumstritten war. Das würde dem FC Bayern helfen und der Nationalmannschaft. Eine Win-Win-Win-Situation also.

Und vielleicht hilft Kimmich der Blick zurück auf die Situation von Philipp Lahm vor der WM 2014. Pep Guardiola ließ Lahm beim FC Bayern damals regelmäßig im defensiven Mittelfeld auflaufen, der Rechtsverteidiger fand Gefallen daran. Auch Bundestrainer Joachim Löw experimentierte mit seinem Kapitän als Teil einer Doppel-Sechs.

Aber erst als Lahm während des Turniers in Brasilien zurück auf die Rechtsverteidiger-Position wechselte, begann das DFB-Team weltmeisterlich zu spielen. Lahm nahm den Positionswechsel damals übrigens locker. "Ich spiele immer da, wo der Trainer mich aufstellt“, erklärte er diplomatisch.

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