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Bundesliga

Nach geplatztem Wechsel: Berater von Jerome Boateng schießt scharf gegen Heidenheim

  • Aktualisiert: 12.11.2023
  • 17:29 Uhr
  • Chris Lugert
Article Image Media
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Ein Wechsel von Jerome Boateng zum 1. FC Heidenheim kommt nicht zustande. Der Berater des Verteidigers schießt nun gegen den Aufsteiger.

Von Simon Hartmann und Chris Lugert

Eine Rückkehr von Jerome Boateng zum FC Bayern München kam nicht zustande. Stattdessen schien Bundesliga-Aufsteiger Heidenheim interessiert zu sein. Dem Wechsel soll Berichten zufolge Trainer Frank Schmidt einen Riegel vorgeschoben haben. Jetzt schießt Boateng-Manager Tolga Dirican gegen die Schwaben zurück.

"Jerome hat Heidenheim nie sein Wort gegeben und zu keiner Zeit sein Interesse an einem Wechsel dorthin hinterlegt", betonte Dirican gegenüber der "Bild". "Wir sind sehr verwundert über die Aussagen von Frank Schmidt", ergänzte der Berater.

Im Gegenteil: Heidenheim habe sich um den Weltmeister von 2014 bemüht, sagte Dirican. Anfang November habe es auch ein Treffen zwischen Boateng und Heidenheims Geschäftsführer Holger Sannwald gegeben. Die Initiative dazu sei vom Aufsteiger gekommen. 

"Dies nun so umzudrehen als ob Heidenheim Jerome absagt hätte, ist eine Frechheit und skurril zudem", kritisierte Dirican die Heidenheimer. 

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Vor dem Spiel gegen den FC Bayern München äußerte sich am Wochenende auch Heidenheims  Cheftrainer Schmidt bei "Sky" zu den Gerüchten: "Das habe ich mit Überraschung gelesen. Aber wir haben eine DNA mit jungen Spielern, da würde er nicht reinpassen." 

Boateng ist seit Sommer vereinslos, zuvor hatte er zwei Jahre relativ erfolglos bei Olympique Lyon gespielt. Vor einigen Wochen beschäftigte sich Boatengs Ex-Klub FC Bayern mit einer Rückholaktion.

Boateng nicht nach Heidenheim

Der 35-Jährige trainierte an der Säbener Straße mit und sollte vor dem Hintergrund massiver personeller Probleme in der Defensive einen Kurzzeit-Vertrag unterschreiben. Vor allem seine Fitnesswerte sollen beeindruckend gewesen sein.

Nicht zuletzt seine persönlichen Probleme führten bei den Münchnern schlussendlich aber doch zu einem Umdenken. Gegen den Weltmeister von 2014 läuft noch ein juristisches Verfahren wegen Körperverletzung gegen seine Ex-Freundin.

Heidenheim ist mit zehn Punkten aus zehn Spielen solide in seine erste Bundesligasaison gestartet. Am Wochenende gab es nach einer guten kämpferischen Leistung dennoch eine 4:2-Niederlage gegen Bayern München.

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