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Zwischen Weltklasse und Kreisklasse

VfB Stuttgart: Alexander Nübel fährt einmal mehr Achterbahn

  • Veröffentlicht: 26.08.2023
  • 00:39 Uhr
  • Chris Lugert
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Alexander Nübel erlebt beim Auswärtsspiel in Leipzig einen am Ende bitteren Abend. Der Torhüter des VfB Stuttgart wandelt zwischen den Extremen - einmal mehr. Einige Hundert Kilometer südlich wurde bereits sein Nachfolger verpflichtet.

Von Chris Lugert

Im Fußball reichen manchmal nur wenige Minuten Achterbahnfahrt, um vom Helden zur tragischen Figur zu werden. Alexander Nübel kann nicht erst seit dem am Ende bitteren 1:5 (1:0) seines VfB Stuttgart bei RB Leipzig am 2. Spieltag der Bundesliga ein Klagelied davon singen.

Der Torwart der Stuttgarter war zunächst maßgeblich daran beteiligt, dass sein Team bei den favorisierten Sachsen in Führung lag. Ein kurioser wie schwerwiegender Patzer aber leitete schließlich einen 40-minütigen Horrorfilm ein.

Zunächst war in der Welt des 26-Jährigen alles in Ordnung. "In der ersten Halbzeit machen wir es wirklich richtig gut, zocken da richtig gut raus. In den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit stehen wir vielleicht ein bisschen tief, aber gehen mit 1:0 in Führung", schilderte Nübel nach dem Spiel bei "DAZN".

Die Pausenführung der Stuttgarter ging auch auf Nübels Konto, in der Nachspielzeit parierte er im Eins-gegen-Eins stark gegen Lois Openda. Nach dem Seitenwechsel machte er direkt dort weiter, einen Kopfball von Willi Orban klärte er mit einem Weltklasse-Reflex. Und dann? "Dann kam das dumme Gegentor, wo ich den Benny anschieße. Das hat uns ein bisschen verunsichert. Am Ende ist es sehr bitter, dass du hier 5:1 verlierst. Das tut schon weh", so Nübel.

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Was war passiert? Nübel bekam den Ball von seinem Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou, Leipzigs Benjamin Henrichs setzte den Torwart unter Druck. Nübel zögerte einen Moment, entschloss sich dann zum langen Schlag. Allerdings war Henrichs bereits zu dicht dran, er blockte den Ball - und die Kugel landete im Stuttgarter Tor.

"Ich will lang spielen auf Serhou [Guirassy; Anm. d. Red.]. Aber er (Henrichs) zieht voll durch und ich schieß ihn an. Es ist natürlich brutal glücklich, dass er dann so reingeht", erklärte Nübel die Situation: "Am Ende muss ich sagen: Schieße ich ihn raus, passiert vielleicht nichts. Das tut schon weh."

Alexander Nübels leitet den Zusammenbruch ein

Mit Nübels Fehler verfiel die gesamte Mannschaft in eine Art Schockzustand. Leipzig hingegen war aus seiner Lethargie befreit und überrollte die von diesem Moment an bedauernswerten Gäste. Auch Nübel selbst hing sein Bock wohl noch in den Kleidern, nur zwei Minuten später konnte er eine eigentlich harmlose Hereingabe nicht festhalten, Openda bedankte sich und schob ein. Nur eine Abseitsposition und der VAR verhinderten den zweiten direkt durch Nübel verursachten Gegentreffer.

Bei den folgenden Gegentoren war Nübel meist machtlos, doch der Schaden war bereits angerichtet. Eine Situation, die Nübel bestens kennt. Der Keeper ist mit unglaublichem Talent auf seiner Position gesegnet, zu Schalker Zeiten galt er als der legitime Nachfolger von Manuel Neuer. Doch dann gab es auch damals schon den anderen Nübel, der eher an "Pannen-Olli" Reck erinnerte. Die Nübelsche Achterbahn eben.

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19.08.23 VfB Stuttgart - VfL Bochum Deutschland, Stuttgart, 19.08.2023, Fussball, Bundesliga, VfB Stuttgart - VfL Bochum: Alexander Nübel (VfB Stuttgart). *** 19 08 23 VfB Stuttgart VfL Bochum Germany, Stuttgart, 19 08 2023, football, Bundesliga, VfB Stuttgart VfL Bochum Alexander Nübel VfB Stuttgart
19.08.23 VfB Stuttgart - VfL Bochum Deutschland, Stuttgart, 19.08.2023, Fussball, Bundesliga, VfB Stuttgart - VfL Bochum: Alexander Nübel (VfB Stuttgart). *** 19 08 23 VfB Stuttgart VfL Bochum Germany, Stuttgart, 19 08 2023, football, Bundesliga, VfB Stuttgart VfL Bochum Alexander Nübel VfB Stuttgart© Sportfoto Rudel

Nübel neigt immer wieder zu Fehlern

Die Neuer-Nachfolge traute ihm der FC Bayern dennoch zu, der Nübel 2020 ablösefrei verpflichtete. In München jedoch hatte offenbar niemand Neuer selbst darüber informiert, dass er auf Sicht abgelöst werden soll. "Ich sollte eine gewisse Anzahl an Spielen bekommen, die ich nicht bekommen habe", sagte Nübel später. Der damalige Trainer Hansi Flick vertraute komplett auf Kapitän Neuer. Nübel wiederum ging 2021 für eine zweijährige Leihe nach Monaco.

Dort konnte er endlich wieder das tun, was er immer wolle: auf dem Feld zwischen den Pfosten stehen. Nübel war unumstrittener Stammspieler, doch auch bei den Monegassen folgten auf herausragende Leistungen immer wieder Aussetzer. Vor allem in der vergangenen Rückrunde ließen seine Leistungen nach, weshalb Monaco von einer zwischenzeitlich angedachten festen Verpflichtung wieder Abstand nahm.

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Wechsel nach Stuttgart statt Chance ergreifen

Nach seiner Rückkehr nach München fand er eine Situation vor, die für ihn eigentlich eine Chance hätte sein können. Neuer kam aus einer schweren Verletzung zurück, Yann Sommer stand unmittelbar vor dem Abschied zu Inter Mailand. Doch Nübel scheute sich davor, das Duell mit Neuer nach dessen Genesung zu suchen. Intern, so hieß es, sei man deshalb mit Nübels Einstellung unzufrieden gewesen.

<strong>Die Torwart-Situation des FC Bayern München</strong><br>
                Beim FC Bayern München standen in der Sommerpause einige Entscheidungen auf der Torwartposition an. Yann Sommer und Alex Nübel haben den Klub verlassen. Manuel Neuers Situation war aufgrund der schweren Verletzung lange undurchsichtig. Mehrere (namhafte) Kandidaten waren als Ersatz im Gespräch. Nun herrscht aber Klarheit.&nbsp;<strong><em>ran</em></strong> gibt einen Überblick über die Situation.
Die Torwart-Situation des FC Bayern München
Beim FC Bayern München standen in der Sommerpause einige Entscheidungen auf der Torwartposition an. Yann Sommer und Alex Nübel haben den Klub verlassen. Manuel Neuers Situation war aufgrund der schweren Verletzung lange undurchsichtig. Mehrere (namhafte) Kandidaten waren als Ersatz im Gespräch. Nun herrscht aber Klarheit. ran gibt einen Überblick über die Situation.
© IMAGO
<strong>Manuel Neuer</strong><br>Manuel Neuer arbeitet nach seiner schweren Verletzung an einem baldigen Comeback beim FC Bayern. Nach einem weiteren Eingriff soll der Heilungsverlauf nun recht schnell fortschreiten. "Wir haben grundsätzlich eine gute Nachricht, weil der Eingriff bei Manuel Neuer wirkt. Seine Entwicklung ist extrem positiv", sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen zuletzt bei "DAZN".&nbsp;
Manuel Neuer
Manuel Neuer arbeitet nach seiner schweren Verletzung an einem baldigen Comeback beim FC Bayern. Nach einem weiteren Eingriff soll der Heilungsverlauf nun recht schnell fortschreiten. "Wir haben grundsätzlich eine gute Nachricht, weil der Eingriff bei Manuel Neuer wirkt. Seine Entwicklung ist extrem positiv", sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen zuletzt bei "DAZN". 
© 2022 Getty Images
<strong>Manuel Neuer</strong><br>Laut "kicker" rechnen die Verantwortlichen des FC Bayern München sogar schon in einigen Wochen mit einem möglichen Comeback des Keepers. Angepeilt wird die Rückkehr Neuers ins Bayern-Tor dem Bericht zufolge für Mitte bis Ende September 2023.
Manuel Neuer
Laut "kicker" rechnen die Verantwortlichen des FC Bayern München sogar schon in einigen Wochen mit einem möglichen Comeback des Keepers. Angepeilt wird die Rückkehr Neuers ins Bayern-Tor dem Bericht zufolge für Mitte bis Ende September 2023.
© Getty Images
<strong>Daniel Peretz</strong><br>Dann wird er auch auf Daniel Peretz treffen. Nach langwierigen Verhandlungen gaben die Münchner die Verpflichtung des 23 Jahre alten Israelis von Maccabi Tel Aviv offiziell bekannt. Peretz erhält einen Vertrag bis 2028 und die Rückennummer '18'. Die Ablösesumme soll bei fünf Millionen Euro plus Boni liegen.
Daniel Peretz
Dann wird er auch auf Daniel Peretz treffen. Nach langwierigen Verhandlungen gaben die Münchner die Verpflichtung des 23 Jahre alten Israelis von Maccabi Tel Aviv offiziell bekannt. Peretz erhält einen Vertrag bis 2028 und die Rückennummer '18'. Die Ablösesumme soll bei fünf Millionen Euro plus Boni liegen.
© Revierfoto
<strong>Daniel Peretz</strong><br>Peretz soll sich künftig mit Ersatztorwart Sven Ulreich um die Rolle als Nummer zwei hinter Neuer duellieren. "Mit Daniel Peretz sind wir in unserem Torwart-Team perspektivisch sehr gut aufgestellt - für diese Saison und für die Zukunft", sagte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen. Peretz sprach von einem Kindheitstraum und schwärmte: "Als ich vom Interesse der Bayern hörte, hatte ich nur noch einen Wunsch: Hierher zu wechseln."
Daniel Peretz
Peretz soll sich künftig mit Ersatztorwart Sven Ulreich um die Rolle als Nummer zwei hinter Neuer duellieren. "Mit Daniel Peretz sind wir in unserem Torwart-Team perspektivisch sehr gut aufgestellt - für diese Saison und für die Zukunft", sagte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen. Peretz sprach von einem Kindheitstraum und schwärmte: "Als ich vom Interesse der Bayern hörte, hatte ich nur noch einen Wunsch: Hierher zu wechseln."
© NurPhoto
<strong>Tom Ritzy Hülsmann</strong><br>Vor dem Peretz-Deal statteten die Bayern zudem Nachwuchskeeper Tom Ritzy Hülsmann mit einem Profi-Vertrag aus. Der neue Kontrakt des 19-Jährigen beim deutschen Rekordmeister läuft bis 2026. Hülsmann, der 2017 von Eintracht Trier nach München wechselte, saß zuletzt beim 0:3 im Supercup gegen Leipzig und beim 4:0 zum Liga-Auftakt in Bremen hinter Ulreich als Ersatztorwart der Bayern auf der Bank.
Tom Ritzy Hülsmann
Vor dem Peretz-Deal statteten die Bayern zudem Nachwuchskeeper Tom Ritzy Hülsmann mit einem Profi-Vertrag aus. Der neue Kontrakt des 19-Jährigen beim deutschen Rekordmeister läuft bis 2026. Hülsmann, der 2017 von Eintracht Trier nach München wechselte, saß zuletzt beim 0:3 im Supercup gegen Leipzig und beim 4:0 zum Liga-Auftakt in Bremen hinter Ulreich als Ersatztorwart der Bayern auf der Bank.
© FIRO/SID
<strong>Sven Ulreich</strong><br>Ulreich wiederum soll so lange im Tor stehen, bis Neuer wieder fit ist. Die Bayern-Bosse zeigten sich mit den Leistungen des Routiniers zufrieden, weshalb die Suche nach einem internationalen Spitzentorwart zu den Akten gelegt wurde. Zuvor waren zahlreiche Top-Keeper gehandelt worden. <strong>ran</strong>&nbsp;blickt auf die (teils wilden) Gerüchte zurück.
Sven Ulreich
Ulreich wiederum soll so lange im Tor stehen, bis Neuer wieder fit ist. Die Bayern-Bosse zeigten sich mit den Leistungen des Routiniers zufrieden, weshalb die Suche nach einem internationalen Spitzentorwart zu den Akten gelegt wurde. Zuvor waren zahlreiche Top-Keeper gehandelt worden. ran blickt auf die (teils wilden) Gerüchte zurück.
© Ulrich Wagner
<strong>Bernd Leno</strong><br>Wie die "Bild" berichtete, soll der FC Bayern sich im Rahmen der Torhütersuche auch mit Bernd Leno beschäftigt haben. Dem Bericht nach wäre der aktuelle Keeper des FC Fulham für den Rekordmeister aber wohl zu teuer gewesen. Der 31-Jährige wechselte im Sommer 2022 vom FC Arsenal zu Fulham, hat dort noch einen Vertrag bis 2025 (mit Option auf eine weitere Saison).&nbsp;
Bernd Leno
Wie die "Bild" berichtete, soll der FC Bayern sich im Rahmen der Torhütersuche auch mit Bernd Leno beschäftigt haben. Dem Bericht nach wäre der aktuelle Keeper des FC Fulham für den Rekordmeister aber wohl zu teuer gewesen. Der 31-Jährige wechselte im Sommer 2022 vom FC Arsenal zu Fulham, hat dort noch einen Vertrag bis 2025 (mit Option auf eine weitere Saison). 
© NurPhoto
<strong>Christian Früchtl</strong><br>Neben Leno wurde laut "Bild" auch eine Rückkehr von Ex-FCB-Talent Christian Früchtl diskutiert. Der 23-Jährige entwickelte sich nach seinem Bayern-Abgang bei Austria Wien zu einem Leistungsträger, die Münchner haben eine Rückkaufoption. Er wäre dem Bericht nach aber wohl nur als Nummer 2 zurück an die Isar gekommen.
Christian Früchtl
Neben Leno wurde laut "Bild" auch eine Rückkehr von Ex-FCB-Talent Christian Früchtl diskutiert. Der 23-Jährige entwickelte sich nach seinem Bayern-Abgang bei Austria Wien zu einem Leistungsträger, die Münchner haben eine Rückkaufoption. Er wäre dem Bericht nach aber wohl nur als Nummer 2 zurück an die Isar gekommen.
© Eibner Europa
<strong>Hugo Lloris</strong><br>Hugo Lloris war ein Thema bei den Münchnern. Der 36-jährige steht noch bis 2024 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag. Demnach sollte der Franzose aber nur Außenseiterchancen auf die Rolle als Neuer-Backup haben. Mit dem Italiener Guglielmo Vicario vom FC Empoli haben die "Spurs" in diesem Sommer bereits eine neue Nummer eins verpflichtet.
Hugo Lloris
Hugo Lloris war ein Thema bei den Münchnern. Der 36-jährige steht noch bis 2024 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag. Demnach sollte der Franzose aber nur Außenseiterchancen auf die Rolle als Neuer-Backup haben. Mit dem Italiener Guglielmo Vicario vom FC Empoli haben die "Spurs" in diesem Sommer bereits eine neue Nummer eins verpflichtet.
© 2023 Getty Images
<strong>David de Gea</strong><br>Zuvor sah es so aus, als könne die Torwartsuche des FC Bayern München nun doch bei David de Gea enden. Laut "Sky" soll der aktuell vereinsloses Spanier grünes Licht für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister gegeben haben. Aber offenbar haben sich die Bayern doch anders entschieden.
David de Gea
Zuvor sah es so aus, als könne die Torwartsuche des FC Bayern München nun doch bei David de Gea enden. Laut "Sky" soll der aktuell vereinsloses Spanier grünes Licht für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister gegeben haben. Aber offenbar haben sich die Bayern doch anders entschieden.
© PA Images
<strong>Yassine "Bono" Bounou</strong><br>Auch dieser mögliche Neuzugang hat sich erledigt. Yassine Bounou, der bei der WM auf sich aufmerksam machen konnte, hat inzwischen bei Al-Hilal in Saudi-Arabien unterschrieben.
Yassine "Bono" Bounou
Auch dieser mögliche Neuzugang hat sich erledigt. Yassine Bounou, der bei der WM auf sich aufmerksam machen konnte, hat inzwischen bei Al-Hilal in Saudi-Arabien unterschrieben.
© Insidefoto
<strong>Stefan Ortega</strong><br>Stefan Ortega von Manchester City war zwischenzeitlich der neue Topkandidat. Erste Gespräche hatten bereits stattgefunden, der Ex-Bielefelder konnte sich einen Wechsel auch vorstellen. Doch Trainer Pep Guardiola stellte sich quer und legte sein Veto ein.
Stefan Ortega
Stefan Ortega von Manchester City war zwischenzeitlich der neue Topkandidat. Erste Gespräche hatten bereits stattgefunden, der Ex-Bielefelder konnte sich einen Wechsel auch vorstellen. Doch Trainer Pep Guardiola stellte sich quer und legte sein Veto ein.
© PRiME Media Images
<strong>Kepa Arrizabalaga</strong><br>Mit Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga waren die Bayern schon sehr weit. "Wir sind gestern oder vorgestern dicht dran gewesen, hätten Kepa präsentieren können", verriet Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen am Tag nach dem Supercup im Zuge der Vorstellung von Harry Kane. Doch daraus wurde nichts. Real Madrid leiht den Spanier für ein Jahr aus, in Madrid soll er den verletzten Thibaut Courtois ersetzen.
Kepa Arrizabalaga
Mit Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga waren die Bayern schon sehr weit. "Wir sind gestern oder vorgestern dicht dran gewesen, hätten Kepa präsentieren können", verriet Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen am Tag nach dem Supercup im Zuge der Vorstellung von Harry Kane. Doch daraus wurde nichts. Real Madrid leiht den Spanier für ein Jahr aus, in Madrid soll er den verletzten Thibaut Courtois ersetzen.
© 2023 Getty Images
<strong>Geronimo Rulli</strong><br>Geronimo Rulli von Ajax Amsterdam galt als zweite Wahl nach Kepa, Gespräche waren bereits im Gange. Allerdings verletzte sich der argentinische Nationalspieler am Wochenende an der Schulter und fällt nach Angaben seines Klubs "mindestens bis zur Winterpause" aus. Daher ist er kein Thema mehr bei Bayern.
Geronimo Rulli
Geronimo Rulli von Ajax Amsterdam galt als zweite Wahl nach Kepa, Gespräche waren bereits im Gange. Allerdings verletzte sich der argentinische Nationalspieler am Wochenende an der Schulter und fällt nach Angaben seines Klubs "mindestens bis zur Winterpause" aus. Daher ist er kein Thema mehr bei Bayern.
© Uwe Kraft
<strong>Robert Sanchez</strong><br>
                Eine andere Variante ist vom Tisch. Der FC Chelsea hat Robert Sanchez von Brighton &amp; Hove Albion unter Vertrag genommen. Die Ablösesumme beläuft sich laut Medienberichten auf 23 Millionen Euro. Der 25-jährige Spanier unterschreibt bei den Blues ein Arbeitspapier bis 2030.
Robert Sanchez
Eine andere Variante ist vom Tisch. Der FC Chelsea hat Robert Sanchez von Brighton & Hove Albion unter Vertrag genommen. Die Ablösesumme beläuft sich laut Medienberichten auf 23 Millionen Euro. Der 25-jährige Spanier unterschreibt bei den Blues ein Arbeitspapier bis 2030.
© Imago
<strong>David Raya<br></strong>Zunächst sah vieles danach aus, als ob Brentford-Keeper David Raya nach München wechseln könnte, nun hat der Spanier aber beim FC Arsenal unterschrieben - es handelt sich um eine Leihe mit Kaufoption. Schon zuvor hatte Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, dass die Gespräche mit den Bayern gescheitert seien.
David Raya
Zunächst sah vieles danach aus, als ob Brentford-Keeper David Raya nach München wechseln könnte, nun hat der Spanier aber beim FC Arsenal unterschrieben - es handelt sich um eine Leihe mit Kaufoption. Schon zuvor hatte Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, dass die Gespräche mit den Bayern gescheitert seien.
© IMAGO/Action Plus
<strong>Wojciech Szczesny</strong><br>Die Qualitäten von Wojciech Szczesny von Juventus Turin sind über jeden Zweifel erhaben. Allerdings ist das Finanzielle beim WM-Teilnehmer aus Polen sogar noch schwieriger als bei de Gea. Juventus wird seine Nummer eins nämlich nicht ohne eine saftige Ablöse ziehen lassen. Zudem ist Szczesny auch schon 33 Jahre alt.
Wojciech Szczesny
Die Qualitäten von Wojciech Szczesny von Juventus Turin sind über jeden Zweifel erhaben. Allerdings ist das Finanzielle beim WM-Teilnehmer aus Polen sogar noch schwieriger als bei de Gea. Juventus wird seine Nummer eins nämlich nicht ohne eine saftige Ablöse ziehen lassen. Zudem ist Szczesny auch schon 33 Jahre alt.
© 2023 Getty Images
<strong>Giorgi Mamardashvili</strong><br>Zuvor wurde auch über weitere Alternativen spekuliert, darunter Giorgi Mamardashvili. Der Keeper des FC Valencia soll sich bei der U21-EM in das Blickfeld des FC Bayern gespielt haben. Er wäre ein geeigneter Nachfolger für Manuel Neuer, auf den sich der Rekordmeister über viele Jahre verlassen könnte. Allerdings: Ein Transfer dürfte durchaus teuer werden.
Giorgi Mamardashvili
Zuvor wurde auch über weitere Alternativen spekuliert, darunter Giorgi Mamardashvili. Der Keeper des FC Valencia soll sich bei der U21-EM in das Blickfeld des FC Bayern gespielt haben. Er wäre ein geeigneter Nachfolger für Manuel Neuer, auf den sich der Rekordmeister über viele Jahre verlassen könnte. Allerdings: Ein Transfer dürfte durchaus teuer werden.
© IMAGO/Tamuna Kulumbegashvili
<strong>Kamil Grabara</strong><br>
                Preisgünstiger und jünger als viele vorher genannte Keeper dürfte Kamil Grabara werden. Der 24-jährige Pole hütet den Kasten des FC Kopenhagen. Mit seinem jungen Alter könnte er noch problemlos die laufende Saison hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzen und sich an die Bundesliga gewöhnen, zudem soll er mit 15 Millionen Euro Ablöse recht erschwinglich sein.
Kamil Grabara
Preisgünstiger und jünger als viele vorher genannte Keeper dürfte Kamil Grabara werden. Der 24-jährige Pole hütet den Kasten des FC Kopenhagen. Mit seinem jungen Alter könnte er noch problemlos die laufende Saison hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzen und sich an die Bundesliga gewöhnen, zudem soll er mit 15 Millionen Euro Ablöse recht erschwinglich sein.
© IMAGO/Gonzales Photo
<strong>Dominik Kotarski</strong><br>Dominik Kotarski ist vermutlich die günstigste aller möglichen Alternativen. Aktuell steht der 23-jährige Kroate in der griechischen Liga bei PAOK Saloniki unter Vertrag.&nbsp; Ob er allerdings auch das Potenzial hat, als Nummer eins im Kasten der Münchner zu stehen, müsste sich erst zeigen.
Dominik Kotarski
Dominik Kotarski ist vermutlich die günstigste aller möglichen Alternativen. Aktuell steht der 23-jährige Kroate in der griechischen Liga bei PAOK Saloniki unter Vertrag.  Ob er allerdings auch das Potenzial hat, als Nummer eins im Kasten der Münchner zu stehen, müsste sich erst zeigen.
© IMAGO/ZUMA Wire
<strong>Die Torwart-Situation des FC Bayern München</strong><br>
                Beim FC Bayern München standen in der Sommerpause einige Entscheidungen auf der Torwartposition an. Yann Sommer und Alex Nübel haben den Klub verlassen. Manuel Neuers Situation war aufgrund der schweren Verletzung lange undurchsichtig. Mehrere (namhafte) Kandidaten waren als Ersatz im Gespräch. Nun herrscht aber Klarheit.&nbsp;<strong><em>ran</em></strong> gibt einen Überblick über die Situation.
<strong>Manuel Neuer</strong><br>Manuel Neuer arbeitet nach seiner schweren Verletzung an einem baldigen Comeback beim FC Bayern. Nach einem weiteren Eingriff soll der Heilungsverlauf nun recht schnell fortschreiten. "Wir haben grundsätzlich eine gute Nachricht, weil der Eingriff bei Manuel Neuer wirkt. Seine Entwicklung ist extrem positiv", sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen zuletzt bei "DAZN".&nbsp;
<strong>Manuel Neuer</strong><br>Laut "kicker" rechnen die Verantwortlichen des FC Bayern München sogar schon in einigen Wochen mit einem möglichen Comeback des Keepers. Angepeilt wird die Rückkehr Neuers ins Bayern-Tor dem Bericht zufolge für Mitte bis Ende September 2023.
<strong>Daniel Peretz</strong><br>Dann wird er auch auf Daniel Peretz treffen. Nach langwierigen Verhandlungen gaben die Münchner die Verpflichtung des 23 Jahre alten Israelis von Maccabi Tel Aviv offiziell bekannt. Peretz erhält einen Vertrag bis 2028 und die Rückennummer '18'. Die Ablösesumme soll bei fünf Millionen Euro plus Boni liegen.
<strong>Daniel Peretz</strong><br>Peretz soll sich künftig mit Ersatztorwart Sven Ulreich um die Rolle als Nummer zwei hinter Neuer duellieren. "Mit Daniel Peretz sind wir in unserem Torwart-Team perspektivisch sehr gut aufgestellt - für diese Saison und für die Zukunft", sagte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen. Peretz sprach von einem Kindheitstraum und schwärmte: "Als ich vom Interesse der Bayern hörte, hatte ich nur noch einen Wunsch: Hierher zu wechseln."
<strong>Tom Ritzy Hülsmann</strong><br>Vor dem Peretz-Deal statteten die Bayern zudem Nachwuchskeeper Tom Ritzy Hülsmann mit einem Profi-Vertrag aus. Der neue Kontrakt des 19-Jährigen beim deutschen Rekordmeister läuft bis 2026. Hülsmann, der 2017 von Eintracht Trier nach München wechselte, saß zuletzt beim 0:3 im Supercup gegen Leipzig und beim 4:0 zum Liga-Auftakt in Bremen hinter Ulreich als Ersatztorwart der Bayern auf der Bank.
<strong>Sven Ulreich</strong><br>Ulreich wiederum soll so lange im Tor stehen, bis Neuer wieder fit ist. Die Bayern-Bosse zeigten sich mit den Leistungen des Routiniers zufrieden, weshalb die Suche nach einem internationalen Spitzentorwart zu den Akten gelegt wurde. Zuvor waren zahlreiche Top-Keeper gehandelt worden. <strong>ran</strong>&nbsp;blickt auf die (teils wilden) Gerüchte zurück.
<strong>Bernd Leno</strong><br>Wie die "Bild" berichtete, soll der FC Bayern sich im Rahmen der Torhütersuche auch mit Bernd Leno beschäftigt haben. Dem Bericht nach wäre der aktuelle Keeper des FC Fulham für den Rekordmeister aber wohl zu teuer gewesen. Der 31-Jährige wechselte im Sommer 2022 vom FC Arsenal zu Fulham, hat dort noch einen Vertrag bis 2025 (mit Option auf eine weitere Saison).&nbsp;
<strong>Christian Früchtl</strong><br>Neben Leno wurde laut "Bild" auch eine Rückkehr von Ex-FCB-Talent Christian Früchtl diskutiert. Der 23-Jährige entwickelte sich nach seinem Bayern-Abgang bei Austria Wien zu einem Leistungsträger, die Münchner haben eine Rückkaufoption. Er wäre dem Bericht nach aber wohl nur als Nummer 2 zurück an die Isar gekommen.
<strong>Hugo Lloris</strong><br>Hugo Lloris war ein Thema bei den Münchnern. Der 36-jährige steht noch bis 2024 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag. Demnach sollte der Franzose aber nur Außenseiterchancen auf die Rolle als Neuer-Backup haben. Mit dem Italiener Guglielmo Vicario vom FC Empoli haben die "Spurs" in diesem Sommer bereits eine neue Nummer eins verpflichtet.
<strong>David de Gea</strong><br>Zuvor sah es so aus, als könne die Torwartsuche des FC Bayern München nun doch bei David de Gea enden. Laut "Sky" soll der aktuell vereinsloses Spanier grünes Licht für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister gegeben haben. Aber offenbar haben sich die Bayern doch anders entschieden.
<strong>Yassine "Bono" Bounou</strong><br>Auch dieser mögliche Neuzugang hat sich erledigt. Yassine Bounou, der bei der WM auf sich aufmerksam machen konnte, hat inzwischen bei Al-Hilal in Saudi-Arabien unterschrieben.
<strong>Stefan Ortega</strong><br>Stefan Ortega von Manchester City war zwischenzeitlich der neue Topkandidat. Erste Gespräche hatten bereits stattgefunden, der Ex-Bielefelder konnte sich einen Wechsel auch vorstellen. Doch Trainer Pep Guardiola stellte sich quer und legte sein Veto ein.
<strong>Kepa Arrizabalaga</strong><br>Mit Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga waren die Bayern schon sehr weit. "Wir sind gestern oder vorgestern dicht dran gewesen, hätten Kepa präsentieren können", verriet Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen am Tag nach dem Supercup im Zuge der Vorstellung von Harry Kane. Doch daraus wurde nichts. Real Madrid leiht den Spanier für ein Jahr aus, in Madrid soll er den verletzten Thibaut Courtois ersetzen.
<strong>Geronimo Rulli</strong><br>Geronimo Rulli von Ajax Amsterdam galt als zweite Wahl nach Kepa, Gespräche waren bereits im Gange. Allerdings verletzte sich der argentinische Nationalspieler am Wochenende an der Schulter und fällt nach Angaben seines Klubs "mindestens bis zur Winterpause" aus. Daher ist er kein Thema mehr bei Bayern.
<strong>Robert Sanchez</strong><br>
                Eine andere Variante ist vom Tisch. Der FC Chelsea hat Robert Sanchez von Brighton &amp; Hove Albion unter Vertrag genommen. Die Ablösesumme beläuft sich laut Medienberichten auf 23 Millionen Euro. Der 25-jährige Spanier unterschreibt bei den Blues ein Arbeitspapier bis 2030.
<strong>David Raya<br></strong>Zunächst sah vieles danach aus, als ob Brentford-Keeper David Raya nach München wechseln könnte, nun hat der Spanier aber beim FC Arsenal unterschrieben - es handelt sich um eine Leihe mit Kaufoption. Schon zuvor hatte Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, dass die Gespräche mit den Bayern gescheitert seien.
<strong>Wojciech Szczesny</strong><br>Die Qualitäten von Wojciech Szczesny von Juventus Turin sind über jeden Zweifel erhaben. Allerdings ist das Finanzielle beim WM-Teilnehmer aus Polen sogar noch schwieriger als bei de Gea. Juventus wird seine Nummer eins nämlich nicht ohne eine saftige Ablöse ziehen lassen. Zudem ist Szczesny auch schon 33 Jahre alt.
<strong>Giorgi Mamardashvili</strong><br>Zuvor wurde auch über weitere Alternativen spekuliert, darunter Giorgi Mamardashvili. Der Keeper des FC Valencia soll sich bei der U21-EM in das Blickfeld des FC Bayern gespielt haben. Er wäre ein geeigneter Nachfolger für Manuel Neuer, auf den sich der Rekordmeister über viele Jahre verlassen könnte. Allerdings: Ein Transfer dürfte durchaus teuer werden.
<strong>Kamil Grabara</strong><br>
                Preisgünstiger und jünger als viele vorher genannte Keeper dürfte Kamil Grabara werden. Der 24-jährige Pole hütet den Kasten des FC Kopenhagen. Mit seinem jungen Alter könnte er noch problemlos die laufende Saison hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzen und sich an die Bundesliga gewöhnen, zudem soll er mit 15 Millionen Euro Ablöse recht erschwinglich sein.
<strong>Dominik Kotarski</strong><br>Dominik Kotarski ist vermutlich die günstigste aller möglichen Alternativen. Aktuell steht der 23-jährige Kroate in der griechischen Liga bei PAOK Saloniki unter Vertrag.&nbsp; Ob er allerdings auch das Potenzial hat, als Nummer eins im Kasten der Münchner zu stehen, müsste sich erst zeigen.

Zumindest in den ersten Wochen der Saison hätte Nübel wahrscheinlich im Bayern-Tor gestanden. Er hätte mit starken Leistungen glänzen und eine Kampfansage an Neuer senden können. Doch er entschied sich zu einem erneuten Wechsel, dieses Mal nach Stuttgart. Haben Torhüter mit einem derartigen Mindset das Zeug für ganz oben? Zweifel sind angebracht.

Daniel Peretz hat Nübel bereits ersetzt

Fast schon ironisch ist es, dass das Spiel in Leipzig an jenem Tag über die Bühne ging, an dem die Bayern den Transfer von Daniel Peretz offiziell verkündeten. Zwischen Peretz und Nübel gibt es durchaus Parallelen. Beide waren bzw. sind zum Zeitpunkt ihres Bayern-Wechsels 23 Jahre jung, beide galten bzw. gelten als große Talente und beide waren schon einige Zeit Stammspieler bei ihrem Ex-Klub.

Peretz soll in München zunächst vom Duo um Neuer und Sven Ulreich lernen und an seinen Schwächen arbeiten, um perspektivisch vielleicht Neuer ersetzen zu können. Also jene Rolle, die auch Nübel hätte einnehmen können, aber nicht einnehmen wollte. Kurz gesagt: Der Rekordmeister hat Nübel bereits ersetzt.

Ob Peretz der neue Neuer werden kann, ist unklar. Nübel jedoch wird es aller Voraussicht nach nicht. Zwar wird er im nächsten Sommer noch einmal zurückkehren, sein Vertrag bei den Bayern läuft noch bis 2025. Aber wer ganz oben angreifen will, der kann keine Achterbahn gebrauchen. Denn in dieser folgt nach einem steilen Aufstieg stets der tiefe Fall - so wie in Leipzig.

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