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Champions League

Real Madrid: Die Rückkehr des königlichen Mythos in der Champions League

  • Veröffentlicht: 12.03.2026
  • 00:06 Uhr
  • Justin Kraft

Das 3:0 von Real Madrid gegen Manchester City hinterlässt in Europa großen Eindruck. Und dürfte für die eine oder andere Perle Angstschweiß sorgen. Lebt der Mythos des Giganten wieder?

Von Justin Kraft

Wenn über Real Madrid in der vergangenen und dieser Saison als Champions-League-Favorit gesprochen wurde, dann mussten die Argumente schon sehr konstruiert werden. Eigentlich, so der Tenor, haben die mit ihren Leistungen nichts im Kreis der Elite verloren.

"Es ist aber Real Madrid", folgte dann meistens. Und bei denen wisse man nie. In der letzten Saison bestätigte sich der Eindruck jedoch relativ schnell.

Ja, die Königlichen schlugen auf dem Weg ins Viertelfinale Manchester City und Atletico Madrid. Keine Laufkundschaft. Zum damaligen Zeitpunkt aber ebenso wenig Topfavoriten auf den Titel wie Real selbst. Die Quittung gab es mit einem deutlichen wie verdienten Aus gegen den FC Arsenal.

In Madrid waren sich viele Fans vor dem Hinspiel gegen die Skyblues derweil einig: So richtig anders ist es in dieser Saison auch nicht. Immer wieder gab es heftige Rückschläge in dieser Saison. Zuletzt verlor man mit 0:1 daheim gegen den FC Getafe oder mit 1:2 in Osasuna. In der Liga beträgt der Rückstand auf den FC Barcelona vier Punkte.

Gegen City fehlten mit Jude Bellingham und Kylian Mbappe zudem zwei Schlüsselspieler. Alles war angerichtet für ein frühes Aus, könnte man meinen.

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Die Königlichen wie in den besten Jahren

Aber nein. Real Madrid gab die perfekte Antwort. Eine, die dem eigenen königlichen Mythos entsprach. Eine, die in Europa Eindruck hinterlassen wird.

Denn der Rekord-Champions-League-Sieger war auf den Punkt da und lieferte eine Art Vintage-Leistung, die an die erfolgreichen Jahre in der Königsklasse erinnerte: Wenig Glanz, wenig Spektakel, eigentlich sogar ziemlich wenig herausragend. Dafür aber brutal effizient, eiskalt und in den entscheidenden Momenten des Spiels voll da.

Wie oft hatte Madrid in den letzten zehn Jahren die Champions League gewonnen, obwohl sie statistisch in vielen Partien unterlegen waren oder zumindest nicht den Eindruck vermittelte, fußballerisch allen anderen überlegen zu sein?

Die Königlichen lebten von ihrem Mythos, von ihrem unerschütterlichen Vertrauen in die eigene Qualität und von den herausragenden Einzelspielern.

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Real Madrid träumt vom Comeback auf den Thron

Und genau das scheint jetzt wieder da zu sein. Gegen City spielte Real weitestgehend unspektakulär, setzte mit dem Dreierpack von Federico Valverde aber exakt die Nadelstiche, die den Gegner schließlich zu Fall brachten.

Ein Hauch der ganz großen Mannschaften wehte durchs Santiago Bernabeu. Eine Erinnerung daran, was diesen gigantischen Fußballklub auszeichnet. Vielleicht war dieses Spiel ein Schlüsselmoment in der eher ernüchternden Saison.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass man das in der vergangenen Saison ebenfalls dachte, als man City in den Playoffs schlagen konnte und gegen den Stadtrivalen Atletico per Elfmeterschießen ins Viertelfinale einzog.

Real Madrid muss jetzt bestätigen, dass es nicht nur der Hauch an Erinnerung war, der durch das Stadion zog. Sie müssen beweisen, dass sie wieder zu den ganz Großen zählen. City zählt mit solchen Leistungen nicht mehr dazu.

Im Viertelfinale steht mit dem FC Bayern ein Gegner auf dem Programm, der gegen Atalanta die eigene Favoritenrolle im Wettbewerb unterstrichen hat. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Rückkehr des Mythos Madrid wirklich real ist. Oder ob das wacklige Auftreten sich weiter durch ihre Saison zieht.

Gegen Manchester City traten die Königlichen aber erstmals wieder so auf wie zu ihren besten Zeiten: Nur scheinbar passiv, um dann gefühlt aus dem Nichts zuzuschlagen.

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