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Motorsport

Formel 1: Verstappen erhält nach heftiger Abrechnung Formel-E-Einladung

  • Veröffentlicht: 13.02.2026
  • 20:41 Uhr
  • ran.de

Max Verstappen rechnet mit der neuen Formel 1 ab und erhält prompt eine Einladung, mal einen Formel-E-Boliden zu testen.

Sonderlich begeistert scheint Max Verstappen von den neuen Formel-1-Regularien nicht zu sein. "Das macht gar keinen Spaß, zu fahren. Ja, was muss ich da eigentlich drüber sagen? Das ist ein wenig wie Formel E auf Steroiden", monierte er nach seiner Testfahrt in Bahrain auf "Sky"-Nachfrage.

"Das ist nicht mehr das originale Formel-1-Gefühl", beklagte er sich.

"Wenn das Fahren keinen Spaß macht, denkt man über Alternativen nach", drohte er sogar mit einem Ausstieg aus der Formel 1, deren neue Boliden unter anderem mit einem deutlich stärkeren Elektro- und deutlich schwächeren Verbrennungsmotor ausgestattet sind.

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Formel-E-CEO lädt Verstappen ein

Die Formel E dürfte eher weniger das sein, woran Verstappen als Alternative nachdenkt. Formel-E-CEO Jeff Dodds lud den Niederländer allerdings nun ein, den neuen Elektro-Boliden der vierten Generation zu testen.

"Nun ja, du bist in Bahrain, ich bin in Jeddah. Es ist ein schneller Flug. Ich hole ihn, wenn er will", erklärte Dodds auf Nachfrage von "ESPN".

Dodds ist überzeugt davon, dass die Formel-E den vierfachen Weltmeister noch positiv überraschen könnte.

"Generation 4 ist viel schneller als Generation 3 und viel leistungsfähiger, wahrscheinlich zehn Sekunden schneller pro Runde. Und wenn Generation 5 kommt wird das Auto noch schneller werden", kündigte er an.

"Wir sind an einem Punkt im Technologiebereich angelangt, an dem die Autos immer besser werden. Ich würde argumentieren, dass Max das lieben würde. Wir beschleunigen bereits 30% schneller als sein Formel-1-Auto", schilderte Dodds.

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Dodds hofft auf Verstappen-Feedback: "Würde es lieben"

Der 53-Jährige prophezeit, dass Verstappen zwar "den Klang vielleicht nicht mögen", dafür aber "das Fahrerlebnis "lieben" würde.

Nun solle Verstappen einfach mal ausprobieren, wie er über die Formel E nach einem Testversuch bewerten würde.

"Komm und fahre das Auto und sehe, was du darüber denkst. Ich würde es lieben, wenn Max uns einfach eine ehrliche Sichtweise dazu geben würde, denn als viermaliger Weltmeister muss man seine' Ansicht zu allem, was mit dem Motorsport zu tun hat, respektieren", führte Dodds aus.

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Dodds nicht überrascht von Verstappen-Aussagen

Der Formel-E-Boss zeigte sich im Übrigen alles andere als überrascht, dass Verstappen die neue Formel 1 noch nicht lieben gelernt hat.

"Wir alle wissen, was Max gerne macht, nämlich Vollgas", so Dodds. "Ich war also nicht überrascht, dass er diese neue Ära, in der das Auto etwas schwerer ist, es ein bisschen langsamer ist und es mehr Energiemanagement benötigt, nicht so sehr genießt", verdeutlichte er.

Zudem führte Dodds aus, dass Formel-1-Boliden mit "mehr Strom immer langsamer" werden würden. Sollte diese Entwicklung fortgesetzt werden, könnte das Fahrverhalten noch deutlicher beeinflusst werden. "Vielleicht ist das, was er erkennt und darüber nachdenkt, wohin das führt?", philosophierte der 53-Jährige.

Verstappen erklärte beim Bahrain-Test zwar, dass er "weiterhin mit Leidenschaft" fahre, das neue Reglement aber nicht dazu beitrage "noch viel länger weiterzumachen". Für einen kleinen Knall vor dem Saisonstart hat der Niederländer definitiv gesorgt.

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