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Formel 1

Nach überraschender Entlassung: Ex-Teamchef Steiner stichelt gegen Haas

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Nach seiner überraschenden Entlassung stichelt Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner gegen sein früheres Team.

Der ehemalige Haas-Teamchef Günther Steiner hat gegen seinen alten Formel-1-Rennstall gestichelt. "Ich habe kein Problem mit der Entscheidung, nur wie es gemacht wurde, war nicht korrekt", sagte der Südtiroler im Interview mit "RTL/ntv" und "sport.de" über seine überraschende Entlassung bei Haas im Januar.

Er habe mit dem Rennstall "in eine andere Richtung gehen" wollen und "eine klare Vision" gehabt. Das Verhältnis zu Besitzer Gene Haas scheint zerrüttet: "Mit ihm gehe ich glaube ich nicht zum Abendessen – auch wenn er bezahlt".

Seit 2014 hatte Steiner die Geschicke beim US-amerikanischen Rennstall geleitet und das Team ab 2016 in der Formel 1 etabliert - nennenswerte Erfolge blieben allerdings aus, in der vergangenen Saison belegte Haas mit Pilot Nico Hülkenberg in der Konstrukteurs-WM den letzten Platz.

Nun soll Ayao Komatsu Haas in bessere Zeiten führen. "Ich hatte ihn acht Jahre als Chefingenieur. Wenn ich sagen würde, er ist nicht gut, würde ich damit sagen, dass ich selbst ein wenig blöd bin", so Steiner. Teamchef zu sein, sei aber etwas ganz anderes. "Herr Haas glaubt, es ist eine kluge Entscheidung" - man werde sehen, "wo sie hinführt".

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Bei den Wintertests hatte die Mannschaft um die Fahrer Hülkenberg und Kevin Magnussen aus Dänemark einen durchwachsenen Eindruck gemacht. Am Samstag steht der erste Grand Prix der Saison in Bahrain (ab 16 Uhr im Liveticker) an. Dann wird sich zeigen, wie die Ära des Rennstalls nach Steiner aussieht.

"Die Resultate werden für sich sprechen: Vielleicht habe ich recht, vielleicht Herr Haas", sagte der "RTL"-Experte.

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