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American football

NFL: Das sind die besten Quarterback-Prospects im Jahrgang 2026

  • Aktualisiert: 23.02.2026
  • 15:23 Uhr
  • Luis Woppmann
Fernando Mendoza gilt als das mit Abstand vielversprechendste Prospect in diesem Jahr.
Fernando Mendoza gilt als das mit Abstand vielversprechendste Prospect in diesem Jahr.© UPI Photo

Der NFL Combine steht bevor, von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Draft. Ein besonderes Augenmerk richtet sich auch in diesem Jahr auf die Quarterbacks. ran stellt die zehn vielversprechendsten Talente vor.

Von Luis Woppmann

In weniger als einer Woche startet in der NFL der jährliche Combine. Dabei gilt es für ausgewählte Top-Talente, vor den Verantwortlichen der Franchises ihre athletischen, aber auch psychischen und mentalen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr wurden 319 Spieler eingeladen, davon 16 Quarterbacks.

Dass der Combine auch für die Quarterbacks immer wichtiger wird, zeigt der Fall Jaxson Dart aus dem Vorjahr: Der damals 21-Jährige wurde lange als Zweit- oder Drittrundenpick gehandelt, ehe er durch einen starken Saisonendspurt und einen überzeugenden Combine seine Chancen steigern konnte.

Letztendlich wurde Dart an Position 25 in der ersten Runde von den New York Giants gedraftet und war damit hinter Cam Ward (Position 1) der zweite Quarterback, der ausgewählt wurde.

Bei welchen Quarterbacks lohnt sich in diesem Jahr ein besonderer Blick? ran schaut auf die vielversprechendsten Talente.

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Fernando Mendoza (Indiana)

Der 22-Jährige gilt seit Wochen als heißester Kandidat auf den First Overall Pick. Mendoza gewann mit den Indiana Hoosiers die nationale Meisterschaft und krönte damit eine ungeschlagene Saison. Insgesamt brachte er 72 % seiner Pässe für 3535 Yards Raumgewinn in 16 Spielen an und war mit 41 Touchdown-Pässen der erfolgreichste Passgeber der Saison. Dazu gewann er mit der Heisman Trophy, dem Maxwell Award, dem Walter Camp Award und dem Davey O'Brien Award alle möglichen Auszeichnungen für einen Einzelspieler auf seiner Position.

Alles andere als eine Unterschrift bei den Las Vegas Raiders als Nummer-1-Pick wäre eine riesige Überraschung. Dort soll Mendoza die Franchise gemeinsam mit dem neuen Head Coach Klint Kubiak wieder in die Erfolgsspur bringen. Spielerisch erinnert er an Jared Goff: Ähnlich wie der Detroit-Lions-Star ist er weniger ein mobiler Quarterback, sondern eher ein klassischer Dropback Passer, der sich auf sein Armtalent verlässt, statt außerhalb der Pocket Lösungen zu suchen.

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Ty Simpson (Alabama)

Ganz im Gegensatz zu Ty Simpson. Der 22-Jährige überzeugt vor allem durch seine schnelle Beinarbeit. Das ermöglicht ihm, auch in unübersichtlichen Pockets die Ruhe zu bewahren und Lösungen zu finden. Er ist ein exzellenter Läufer und bringt ein natürliches Gespür dafür mit, wo er sich positionieren, neu ausrichten und werfen muss. Fun Fact: Simpsons Vater Jason Simpson ist langjähriger College-Head-Coach der University of Tennessee at Martin.

Seit 19 Jahren wurde stets ein Spieler aus Alabama in der ersten Runde ausgewählt. Ob diese Serie mit Simpson weitergeht, ist fraglich. Derzeit gilt der 23-Jährige jedoch als aussichtsreichstes Talent aus seinem College. Eine mögliche Franchise für ihn könnten die New York Jets sein, wobei die Jets grundsätzlich auch in allen anderen Mannschaftsteilen dringenden Handlungsbedarf haben.

Garrett Nussmeier (LSU)

Im September galt Nussmeier noch als potenzieller Kandidat für den Nummer-1-Pick, mittlerweile ist der 24-Jährige längst nicht mehr Teil solcher Diskussionen. In manchen Mock-Drafts taucht er nicht einmal mehr innerhalb der ersten drei Runden auf. Schuld daran sind unter anderem die schwache Saison der LSU Tigers (7-6), Verletzungen sowie Bedenken hinsichtlich seiner Statur. Viele Franchises schätzen Nussmeier mit 90 kg Körpergewicht schlichtweg als zu schwach ein.

Vor allem seine starke Vorjahres-Saison weckt dennoch das Interesse einiger Teams. 2024 warf er für 4052 Yards Raumgewinn und erzielte 29 Touchdowns. 2025 waren es hingegen nur noch 1927 Yards sowie 12 Touchdowns gegenüber fünf Interceptions. Ob Nussmeier das Zeug hat, in der NFL zu starten, wird sich zeigen.

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Cade Klubnik (Clemson)

Ähnlich wie Nussmeier galt auch Klubnik am Ende der Saison 2024 als eines der vielversprechenderen Quarterback-Talente. Damals warf er für 3639 Yards Raumgewinn und 36 Touchdowns gegenüber lediglich sechs Interceptions. Die Zahl der Interceptions blieb gleich, im Folgejahr waren es aber nur noch halb so viele Touchdowns (16). Die schwache 7-6-Bilanz der Clemson Tigers war die Folge.

Auch Klubnik ist mit 93 kg physisch ein vergleichsweise schwacher Quarterback, der dafür mit seiner Mobilität überzeugen und oft aus gegnerischen Angriffen ausbrechen kann. Zudem ist er ein talentierter Passgeber, der seine Pässe präzise zwischen verschiedenen Deckungszonen platzieren kann, sowohl in der Pocket als auch außerhalb der Pocket.

Seine Leistung beim Combine wird entscheidend für seinen letztendlichen Rang in den Draft-Prognosen sein. Aktuell wird er als Fünftrundenpick gehandelt, da er sich durchaus zu einem soliden Backup oder einem potenziellen Starter entwickeln könnte.

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NFL Cap Space aller 32 NFL-Teams für 2026: Dynastie? Super-Bowl-Champ kann richtig investieren

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<em><strong>NFL: Cap Space aller 32 Teams</strong><br>Für die Saison 2026 liegt der&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.ran.de/sports/american-football/nfl/news/salary-cap-cap-space-und-dead-cap-so-funktionieren-vertraege-in-der-nfl-122775">Salary Cap</a>&nbsp;der NFL bei etwa 303,45 Millionen US-Dollar. Aber wie viel Kohle können die Teams überhaupt ausgeben? <strong>ran</strong> gibt einen Überblick. (Quelle: Spotrac, Stand: 14. Februar 2026)</em>
© Getty Images

NFL: Cap Space aller 32 Teams
Für die Saison 2026 liegt der Salary Cap der NFL bei etwa 303,45 Millionen US-Dollar. Aber wie viel Kohle können die Teams überhaupt ausgeben? ran gibt einen Überblick. (Quelle: Spotrac, Stand: 14. Februar 2026)

<strong>Platz 32: Kansas City Chiefs<br></strong>Cap Space: -57.963.869 US-Dollar
© Getty Images

Platz 32: Kansas City Chiefs
Cap Space: -57.963.869 US-Dollar

<strong>Platz 31: New Orleans Saints<br></strong>Cap Space:&nbsp;-41.774.364 US-Dollar
© 2018 Wesley Hitt

Platz 31: New Orleans Saints
Cap Space: -41.774.364 US-Dollar

<strong>Platz 30: Minnesota Vikings<br></strong>Cap Space:&nbsp;-40.632.414 US-Dollar
© imago

Platz 30: Minnesota Vikings
Cap Space: -40.632.414 US-Dollar

<strong>Platz 29: Dallas Cowboys<br></strong>Cap Space: -31.529.252 US-Dollar
© ZUMA Press Wire

Platz 29: Dallas Cowboys
Cap Space: -31.529.252 US-Dollar

<strong>Platz 28: Miami Dolphins<br></strong>Cap Space:&nbsp;-23.334.443 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 28: Miami Dolphins
Cap Space: -23.334.443 US-Dollar

<strong>Platz 27: Cleveland Browns<br></strong>Cap Space:&nbsp;-19.541.898 US-Dollar
© UPI Photo

Platz 27: Cleveland Browns
Cap Space: -19.541.898 US-Dollar

<strong>Platz 26: Chicago Bears<br></strong>Cap Space:&nbsp;-10.688.349 US-Dollar
© Getty Images

Platz 26: Chicago Bears
Cap Space: -10.688.349 US-Dollar

<strong>Platz 25: Buffalo Bills<br></strong>Cap Space:&nbsp;-9.882.073 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 25: Buffalo Bills
Cap Space: -9.882.073 US-Dollar

<strong>Platz 24: Jacksonville Jaguars<br></strong>Cap Space: -9.166.552 US-Dollar
© 2023 Getty Images

Platz 24: Jacksonville Jaguars
Cap Space: -9.166.552 US-Dollar

<strong>Platz 23: Detroit Lions<br></strong>Cap Space:&nbsp;-9.151.960 US-Dollar
© 2024 Getty Images

Platz 23: Detroit Lions
Cap Space: -9.151.960 US-Dollar

<strong>Platz 22: Houston Texans<br></strong>Cap Space:&nbsp;-5.387.142 US-Dollar
© ZUMA Wire

Platz 22: Houston Texans
Cap Space: -5.387.142 US-Dollar

<strong>Platz 21: Green Bay Packers<br></strong>Cap Space:&nbsp;-4.344.831 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 21: Green Bay Packers
Cap Space: -4.344.831 US-Dollar

<strong>Platz 20: New York Giants<br></strong>Cap Space: 7.030.099 US-Dollar
© Getty Images

Platz 20: New York Giants
Cap Space: 7.030.099 US-Dollar

<strong>Platz 19: Philadelphia Eagles<br></strong>Cap Space:&nbsp;9.814,036 US-Dollar
© 2023 Getty Images

Platz 19: Philadelphia Eagles
Cap Space: 9.814,036 US-Dollar

<strong>Platz 18: Carolina Panthers<br></strong>Cap Space: 11.687.593 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 18: Carolina Panthers
Cap Space: 11.687.593 US-Dollar

<strong>Platz 17: Tampa Bay Buccaneers<br></strong>Cap Space: 14.479.885 US-Dollar
© Getty Images

Platz 17: Tampa Bay Buccaneers
Cap Space: 14.479.885 US-Dollar

<strong>Platz 16: Baltimore Ravens</strong><br>Cap Space:&nbsp;22.673.001 US-Dollar
© 2024 Getty Images

Platz 16: Baltimore Ravens
Cap Space: 22.673.001 US-Dollar

<strong>Platz 15: San Francisco 49ers<br></strong>Cap Space:&nbsp;25.538.414 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 15: San Francisco 49ers
Cap Space: 25.538.414 US-Dollar

<strong>Platz 14: Denver Broncos<br></strong>Cap Space:&nbsp;26.033.090 Dollar
© Getty Images

Platz 14: Denver Broncos
Cap Space: 26.033.090 Dollar

<strong>Platz 13: Atlanta Falcons</strong><br>Cap Space:&nbsp;27.718.601 US-Dollar
© 2024 Getty Images

Platz 13: Atlanta Falcons
Cap Space: 27.718.601 US-Dollar

<strong>Platz 12: New England Patriots<br></strong>Cap Space:&nbsp;33.175.816 US-Dollar
© Icon Sportswire

Platz 12: New England Patriots
Cap Space: 33.175.816 US-Dollar

<strong>Platz 11: Arizona Cardinals<br></strong>Cap Space:&nbsp;34.823.790 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 11: Arizona Cardinals
Cap Space: 34.823.790 US-Dollar

<strong>Platz 10: Indianapolis Colts<br></strong>Cap Space:&nbsp;34.952.488 US-Dollar
© ZUMA Press Wire

Platz 10: Indianapolis Colts
Cap Space: 34.952.488 US-Dollar

<strong>Platz 9: Pittsburgh Steelers<br></strong>Cap Space: 44.768.173 US-Dollar
© NurPhoto

Platz 9: Pittsburgh Steelers
Cap Space: 44.768.173 US-Dollar

<strong>Platz 8: Los Angeles Rams<br></strong>Cap Space:&nbsp;46.762.912 US-Dollar
© getty

Platz 8: Los Angeles Rams
Cap Space: 46.762.912 US-Dollar

<strong>Platz 7: Cincinnati Bengals</strong><br>Cap Space:&nbsp;53.750.496 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 7: Cincinnati Bengals
Cap Space: 53.750.496 US-Dollar

<strong>Platz 6: Washington Commanders<br></strong>Cap Space:&nbsp;67.994.031 US-Dollar
© Getty Images

Platz 6: Washington Commanders
Cap Space: 67.994.031 US-Dollar

<strong>Platz 5: Seattle Seahawks<br></strong>Cap Space:&nbsp;75.097.972 US-Dollar
© Imagn Images

Platz 5: Seattle Seahawks
Cap Space: 75.097.972 US-Dollar

<strong>Platz 4: Los Angeles Chargers<br></strong>Cap Space:&nbsp;82.100.325 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 4: Los Angeles Chargers
Cap Space: 82.100.325 US-Dollar

<strong>Platz 3: New York Jets<br></strong>Cap Space:&nbsp;82.530.889 US-Dollar
© IMAGO/Newscom World

Platz 3: New York Jets
Cap Space: 82.530.889 US-Dollar

<strong>Platz 2: Las Vegas Raiders</strong><br>Cap Space: 87.821.212 US-Dollar
© Imagn Images

Platz 2: Las Vegas Raiders
Cap Space: 87.821.212 US-Dollar

<strong>Platz 1: Tennessee Titans<br></strong>Cap Space:&nbsp;99.041.638 US-Dollar
© USA TODAY Network

Platz 1: Tennessee Titans
Cap Space: 99.041.638 US-Dollar

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Diego Pavia (Vanderbilt)

Lange Zeit sah es mehr als rosig aus für Diego Pavia. Und das, obwohl der 24-Jährige nicht die besten Startvoraussetzungen für den College-Football hatte.

Er war ein Zwei-Sterne-Quarterback aus Albuquerque und erhielt keine Stipendienangebote von NCAA Division I-Universitäten sowie lediglich zwei Division II-Universitäten. 2024 wechselte er von der New Mexico State University zur Vanderbilt University, wo er in 13 Spielen als Starter agierte und als SEC-Neuling des Jahres geehrt wurde. 2025 warf er für 3539 Yards Raumgewinn und 29 Touchdowns bei acht Interceptions.

Diese starken Leistungen bescherten ihm den zweiten Platz in der Heisman-Trophy hinter Fernando Mendoza. Doch statt seine Platzierung als Anerkennung für seine Leistungen zu sehen, sorgte er im Nachgang für eine große Kontroverse. Kurz nach der Verleihung postete er auf seinem Instagram-Account eine Story, in der er schrieb: "F* all the voters."

Gerade beim Sprung vom College in die NFL analysieren die Scouts jedes kleine Detail über ihre potenziellen Neuverpflichtungen. Aussagen wie diese so kurz vor dem Draft schrecken dementsprechend viele Franchises ab. Es ist daher nicht undenkbar, dass der Draft für Pavia ein ähnlicher Albtraum wird wie für Shedeur Sanders im Vorjahr.

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Jalon Daniels (Kansas)

Sechs Jahre lang spielte Jalon Daniels für die Kansas Jayhawks. Möglich gemacht wurde das durch eine Kombination aus der Ausnahmeregelung für die Spielberechtigung während der COVID-19-Pandemie und mehreren verletzungsbedingt verkürzten Saisons. Insgesamt warf der 23-Jährige in dieser Zeit für 9282 Yards Raumgewinn und 67 Touchdowns gegenüber 31 Interceptions. Auf dem Boden kamen 1451 Yards und 23 Touchdowns hinzu.

Daniels ist ein sehr athletischer Quarterback, der ebenfalls über eine herausragende Beinarbeit verfügt. Im Gegensatz zu den meisten Quarterbacks seines Jahrgangs hat er aber zusätzlich einen sehr schnellen Wurf. Er hat ein gutes Gespür für kurze Pässe und bringt den Ball oft genau an die richtige Stelle. Schwächen hat er dafür bei mittleren und weiten Würfen. Seine Verletzungshistorie dürfte so manche Franchise beunruhigen, daher werden seine medizinischen Untersuchungen, Interviews und sein Abschneiden beim Combine von entscheidender Bedeutung für seine letztendliche Draftposition sein.

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Joe Fagnano (UConn)

Joe Fagnano legt sogar noch einmal einen auf Daniels sechs Saisons drauf. Der 25-Jährige spielte dieses Jahr seine siebte Saison am College. Aber das hat sich ausgezahlt: Fagnano warf diese Spielzeit für 3448 Yards und 28 Touchdowns sowie lediglich eine einzige Interception. Er bringt prinzipiell alle Voraussetzungen mit, um ein NFL-Quarterback zu werden. Er hat eine enorme Wurfkraft, eine herausragende Präzision und ist sehr stark darin, in enge Fenster zu werfen. Zudem hat er schon des Öfteren seine Beweglichkeit unter Beweis gestellt.

Fagnanos größte Schwäche hat nichts mit seinen Fähigkeiten zu tun. Es ist lediglich sein Alter, das dazu führt, dass er für viele Franchises eher uninteressant bleibt. Das Beispiel Tyler Shough aus dem letzten Jahr zeigt aber, dass auch ältere Quarterbacks hoch gedrafted (Platz 40) und in der NFL zu Startern werden können.

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Joey Aguilar (Tennessee)

Derzeit herrscht reines Chaos rund um Joey Aguilar. Der 24-Jährige steht aktuell vor Gericht, da er eine Spielberechtigung für eine weitere Saison am College einfordern will. Kurz zuvor hatte er sich bereits aus einer anderen Sammelklage zurückgezogen, da ihm dort zu langsam entschieden wurde. Dennoch plant Aguilar, am NFL Combine teilzunehmen, für den Fall, dass das Urteil des Gerichts nicht zu seinen Gunsten ausfällt. Allerdings wird er nicht die vollen fünf Tage absolvieren, sondern lediglich für zwei Tage anwesend sein.

Außerhalb des Gerichtssaals ist Aguilar vor allem für seine Armstärke und weiten, teils aggressiven Bälle bekannt. Er ist ein Quarterback, der viel riskiert und sich stets auf einem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn bewegt. In jeder seiner Saisons auf dem College warf er dementsprechend mindestens zehn Interceptions, aber auch mindestens 23 Touchdowns. In Mock Drafts taucht er eher am Ende der Rangliste auf - teils auch gar nicht.

Luke Altmyer (Illinois)

Luke Altmyer ist mit 93 kg Körpergewicht ähnlich wie auch andere Quarterbacks in dieser Liste nicht der Kräftigste, wodurch es bei vielen Franchises Bedenken hinsichtlich seiner Ausdauer gibt - besonders deshalb, weil der 23-Jährige für eine oftmals mangelnde Pocket-Awareness bekannt ist und dadurch viele unnötige Sacks einstecken muss.

Dennoch gibt es viel Positives an seinem Spiel: Altmyer brilliert bei mittleren und weiten Würfen, besonders gegen Man-Press-Coverages. Er hat einen hohen Spiel-IQ und passt seine Spielzüge mehrmals vor und im Verlauf der jeweiligen Matchups an. 2025 warf er für 3007 Yards Raumgewinn und 22 Touchdowns bei lediglich fünf Interceptions. Altmyer wird derzeit als Sechstrundenpick gehandelt und könnte eine solide Option für Teams sein, die mit der Zeit einen brauchbaren Ersatzspieler entwickeln wollen.

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Carson Beck (Miami)

Carson Beck überzeugt durch eine Kombination aus starkem Armtalent und einer guten Pocket Awareness. Der 23-Jährige ist dabei vor allem dafür bekannt, den Ball zu werfen, bevor seine Wide Receiver ihren Break machen. Seine vorausschauende Spielart funktioniert sowohl gegen Man- als auch gegen Zone-Coverages. 2025 warf er für 3813 Yards Raumgewinn und 30 Touchdowns.

Becks größte Schwäche ist seine hohe Anzahl an Interceptions (zwölf). Vor allem unter Druck trifft er oft fragwürdige Entscheidungen, was zu unnötigen Ballverlusten führt. Die Frage, die sich Franchises bei ihm stellen müssen, ist, wie sehr sein Armtalent das kompensieren kann. Beck wird teils sogar als Zweitrundenpick gehandelt, wobei sein Name voraussichtlich eher in Runde drei bis fünf genannt werden dürfte.

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