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Bundesliga, 19. Spieltag: Eintracht Frankfurt rutscht weiter in die Krise - Leverkusen und Leipzig siegen
- Veröffentlicht: 24.01.2026
- 17:44 Uhr
- SID
Eintracht Frankfurt kommt weiterhin nicht in Tritt und verliert auch gegen Hoffenheim. Leverkusen und Leipzig feiern hingegen Bundesliga-Siege im Kampf um die Europapokal-Plätze.
Der Sturzflug hält an, die Gegentorflut ebenfalls: Eintracht Frankfurt hat auch das zweite Spiel unter Interimstrainer Dennis Schmitt verloren und droht in der Bundesliga, den Anschluss an die internationalen Ränge zu verlieren.
Die SGE unterlag der TSG Hoffenheim am Samstagnachmittag trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:3 (1:0). Nach der Entlassung von Cheftrainer Dino Toppmöller vor einer Woche warten die Hessen nun inzwischen seit fünf Bundesligapartien auf einen Sieg.
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Max Moerstedt (52.) und Ozan Kabak (60.) sorgten mit ihren Kopfballtreffern für den dritten Dreier der TSG im dritten Bundesligaspiel 2026, hinzu kam ein Eigentor von Aurele Amenda (65.).
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Frankfurt reichte der Führungstreffer durch Winter-Neuzugang Arnaud Kalimuendo (18.) nicht. Die Kraichgauer festigten durch ihren elften Saisonerfolg Champions-League-Rang drei und distanzierten die Eintracht gleichzeitig auf neun Punkte.
Vazquez als Matchwinner: Bayer schlägt Bremen
Bayer Leverkusen beendete seine "Mini-Krise" in der Bundesliga und vergrößerte die Abstiegssorgen von Werder Bremen. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand bezwang die Hanseaten am Samstag verdient mit 1:0 (1:0) und hat die Champions-League-Ränge weiter im Blick. Bei Werder hingegen wächst die Angst: Die Bremer warten seit acht Ligaspielen auf einen Sieg.
Der fünfmalige Champions-League-Sieger Lucas Vázquez (37.) sorgte mit seinem ersten Treffer für Bayer für den Sieg der Werkself, die vor wegweisenden Wochen die erhoffte Trendwende einleitete. Werder muss den Blick dagegen nach unten richten: Der Vorsprung auf den Relegationsrang schmilzt.
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Leipzig erst mit Mühe, dann gnadenlos
RB Leipzig zeigte sich von der Klatsche gegen Bayern München gut erholt und meldete sich mit einem souveränen Sieg zurück. Die Sachsen gewannen nach anfänglichen Schwierigkeiten verdient mit 3:0 (0:0) beim 1. FC Heidenheim und machten damit im Rennen um den zweiten Tabellenplatz Druck.
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Die Mannschaft von Trainer Ole Werner, die am vergangenen Wochenende ein 1:5 gegen den Rekordmeister aus München kassiert hatte, offenbarte zunächst erneut Schwächen in der Offensive. Doch Ridle Baku (62.), Antonio Nusa (68.) und Nationalspieler David Raum (70.) knackten die Heidenheimer Abwehr. Der FCH hielt lange gut mit, brach dann aber ein und bleibt auf einem direkten Abstiegsplatz.
Dank starker zweiter Halbzeit: Mainz mit Big Points
Der 1. FSV Mainz 05 schaffte mit einer starken Vorstellung einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Das Team von Urs Fischer gewann das wichtige Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg hochverdient mit 3:1 (0:1), gibt damit die rote Laterne nach nur einer Nacht wieder ab und rückt auf Relegationsplatz 16 vor. Die Rheinhessen zeigten eine starke Reaktion auf die erste Niederlage unter dem neuen Coach in der Vorwoche in Köln.
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Phillip Tietz (68.), Stefan Bell (72.) und Nadiem Amiri (83., Handelfmeter nach Videobeweis) drehten die Partie, nachdem Tietz in der ersten Hälfte per Foulelfmeter noch am stark reagierenden Kamil Grabara gescheitert war (22.). Mohamed Amoura (3.) hatte die schwachen Wölfe früh in Führung gebracht.
Durch die zweite Pleite im zweiten Auswärtsspiel des Jahres muss der Blick nun wieder sorgenvoll nach unten gehen, 19 Zähler nach 19 Spieltagen sind die schlechteste Bilanz der letzten 20 Jahre für die Niedersachsen.