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Bundesliga

FC Bayern München: Wie groß wird der Umbruch im Sommer?

  • Aktualisiert: 04.04.2024
  • 10:14 Uhr
  • Justin Kraft
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Der FC Bayern München will sich im Sommer neu aufstellen. Spekulationen gibt es seitdem ausreichend. Ist nur die Hälfte davon wahr, muss der FCB den halben Kader erneuern. Doch welches Ausmaß an Veränderung ist tatsächlich notwendig?

Von Justin Kraft

"Wir müssen den richtigen Trainer finden, der zu Bayern München passt, und dann die Spieler, die zu diesem Trainer und zum Verein passen", sagte Max Eberl bei seiner Vorstellung in der Allianz Arena Ende Februar.

Mit 13 Punkten Rückstand auf Bayer Leverkusen in der Bundesliga, einer freien DFB-Pokal-Woche und einem schweren Los in der Champions League vor der Brust ist jedoch klar: Auch im Kader muss sich einiges verändern.

Darum macht auch der FC Bayern selbst keinen Hehl. Eine "sportliche Neuausrichtung" kündigte beispielsweise CEO Jan-Christian Dreesen für den Sommer an. "Wenn Spieler nicht mehr hier sein wollen", erklärte auch Eberl im Interview mit der "Sport Bild": "Muss man Entscheidungen treffen."

Dass der Sportvorstand für diese idealerweise einen feststehenden Trainer braucht, ist klar. Gleichwohl zeigen die letzten Jahre, dass die Probleme nicht ausschließlich auf der Trainerbank sitzen. Einige Trainer mit großer Qualität scheiterten seit dem Ende von Pep Guardiola in München an diesem Klub.

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Es verwundert daher kaum, dass medial über einen Umbruch von besonderem Ausmaß berichtet wird, der dem Rekordmeister bevorstehen soll. Bleiben zwei entscheidende Fragen: Wie groß kann dieser Umbruch realistisch betrachtet tatsächlich sein? Und welche Baustellen sollten Priorität haben?

FC Bayern vor großem Umbruch: Was bedeutet groß?

Um sich dem Thema anzunähern, lohnt es sich, auf die jüngere Vergangenheit zu schauen. Wie viele Spieler hat der FC Bayern in einem bestimmten Zeitraum durchschnittlich pro Saison verkauft? Wo lag das Maximum?

Berücksichtigt man nur Spieler, die im Kader zu den zwei Dritteln mit der meisten Spielzeit zählten, haben die Bayern in den vergangenen 15 Spielzeiten, also beginnend mit der Saison 2009/10, durchschnittlich 3,66 Spieler pro Saison abgegeben. Winter- und Sommertransferfenster wurden zusammengezählt, wobei in der Winterpause beim FC Bayern traditionell weniger passiert als im Sommer.

In der aktuellen Saison hatte der FC Bayern mit Benjamin Pavard (3.371 Minuten), Yann Sommer (2.250 Minuten), Sadio Mane (2.205 Minuten), Joao Cancelo (1.295 Minuten),  Marcel Sabitzer (1.009 Minuten), Josip Stanisic (1.006 Minuten), Ryan Gravenberch (937 Minuten) und Lucas Hernandez (832 Minuten) besonders viele solcher Spieler abgegeben. Wobei debattiert werden kann, wie groß die Rolle von Spielern wie Sabitzer, Gravenberch oder dem lange verletzten Hernandez wirklich war.

Ansonsten gab es in den vergangenen Jahren nie mehr als fünf Abgänge aus der besagten Kategorie. Interessant ist zudem, dass die Anzahl der abgegebenen Spieler aus den oberen beiden Dritteln des Kaders tendenziell gestiegen ist. Seit der Saison 2016/17 sind es im Schnitt 4,12 pro Saison, zwischen 2009 und 2016 waren es 3,14.

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FC Bayern: Wie viel Veränderung ist gesund?

Zu viel Veränderung von Jahr zu Jahr kann dazu führen, dass sich ein Team nie so wirklich findet. Jüngst kritisierte Uli Hoeneß höchstpersönlich im "BR", dass sein Klub keine Geduld gezeigt habe. Dabei bezog er sich auf die Entlassung von Julian Nagelsmann, sprach aber auch über die generellen Ansprüche rund um den Rekordmeister, die gestiegen sind. Wenige Unentschieden oder Niederlagen würden bereits ausreichen, um alles in Frage zu stellen.

Tatsächlich hat die überaus erfolgreiche Ära zwischen 2009 und 2016 dafür gesorgt, dass von den Bayern mehr erwartet wird als der Meistertitel. Auch die Ausnahmejahre 2020 und 2021, in denen Hansi Flick den FCB unter besonderen Bedingungen während der Coronapandemie zum historischen Sextuple führte, vernebelten die Sinne in München eher, als der Realität ins Auge zu blicken.

<strong>FC Bayern sucht den Tuchel-Nachfolger<br></strong>Seit Wochen steht fest, dass für Thomas Tuchel im Sommer Schluss ist beim FC Bayern München. Der ursprünglich bis 2025 datierte Vertrag wird ein Jahr vorher beendet. Wunschkandidat Xabi Alonso bleibt in Leverkusen. Jetzt ist guter Rat teuer.&nbsp;<em><strong>ran</strong></em> analysiert, welche Optionen für den Rekordmeister verfügbar wären. (Stand: 14. April 2024)&nbsp;
FC Bayern sucht den Tuchel-Nachfolger
Seit Wochen steht fest, dass für Thomas Tuchel im Sommer Schluss ist beim FC Bayern München. Der ursprünglich bis 2025 datierte Vertrag wird ein Jahr vorher beendet. Wunschkandidat Xabi Alonso bleibt in Leverkusen. Jetzt ist guter Rat teuer. ran analysiert, welche Optionen für den Rekordmeister verfügbar wären. (Stand: 14. April 2024) 
© 2024 imago
<strong>Zinedine Zidane (vereinslos)</strong><br>Eigentlich flauten die Gerüchte um eine Verpflichtung von Zinedine Zidane zuletzt ab. Doch nun gab es wohl eine spektakuläre Wende: Laut "Marca" hat der FC Bayern "in den letzten Tagen" bei Zidanes Agenten angerufen und sein Interesse bekundet ...
Zinedine Zidane (vereinslos)
Eigentlich flauten die Gerüchte um eine Verpflichtung von Zinedine Zidane zuletzt ab. Doch nun gab es wohl eine spektakuläre Wende: Laut "Marca" hat der FC Bayern "in den letzten Tagen" bei Zidanes Agenten angerufen und sein Interesse bekundet ...
© IMAGO/Sven Simon
<strong>Zinedine Zidane (vereinslos)</strong><br>Demnach hätten die Bayern sich auch erkundet, ob sich Zidane eine Rückkehr auf die Trainerbank vorstellen könne. Der Franzose war zuletzt bis 2021 Trainer bei Real Madrid und gewann mit den Königlichen drei Mal die Champions League. Zidane kündigte zuletzt bei "beIN Sports" an, ins Trainergeschäft zurückkehren zu wollen.
Zinedine Zidane (vereinslos)
Demnach hätten die Bayern sich auch erkundet, ob sich Zidane eine Rückkehr auf die Trainerbank vorstellen könne. Der Franzose war zuletzt bis 2021 Trainer bei Real Madrid und gewann mit den Königlichen drei Mal die Champions League. Zidane kündigte zuletzt bei "beIN Sports" an, ins Trainergeschäft zurückkehren zu wollen.
© Imago
<strong>Roberto De Zerbi (Brighton &amp; Hove Albion)<br></strong>Wie das spanische Portal "Relevo" zuletzt berichtete, soll Bayern Kontakt zu De Zerbi aufgenommen haben. Der Italiener steht bis 2026 bei Brighton &amp; Hove Albion unter Vertrag, hat laut "Telegraph" eine Ausstiegsklausel über 14 Millionen Euro. Der 44-Jährige hat aber sowieso kein Interesse an einem Wechsel, erteilt allen Interessenten eine deutliche Absage.&nbsp;
Roberto De Zerbi (Brighton & Hove Albion)
Wie das spanische Portal "Relevo" zuletzt berichtete, soll Bayern Kontakt zu De Zerbi aufgenommen haben. Der Italiener steht bis 2026 bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag, hat laut "Telegraph" eine Ausstiegsklausel über 14 Millionen Euro. Der 44-Jährige hat aber sowieso kein Interesse an einem Wechsel, erteilt allen Interessenten eine deutliche Absage. 
© PA Images
<strong>Roberto De Zerbi (Brighton &amp; Hove Albion)<br></strong>"Ich fühle mich wohl in England, in der Premier League und ich habe nicht die Absicht, zu gehen.&nbsp;Es gibt keinen Klub, der mich umstimmen kann, ich habe mich verpflichtet. Ich bin gerne bei Brighton und mag die Atmosphäre im Stadion. Außerdem habe ich in England die Möglichkeit, meine Sprach- und Fußballkenntnisse zu verbessern", sagte De Zerbi zu "Bobo TV".
Roberto De Zerbi (Brighton & Hove Albion)
"Ich fühle mich wohl in England, in der Premier League und ich habe nicht die Absicht, zu gehen. Es gibt keinen Klub, der mich umstimmen kann, ich habe mich verpflichtet. Ich bin gerne bei Brighton und mag die Atmosphäre im Stadion. Außerdem habe ich in England die Möglichkeit, meine Sprach- und Fußballkenntnisse zu verbessern", sagte De Zerbi zu "Bobo TV".
© PA Images
<strong>Ralf Rangnick (Nationalteam Österreich)</strong><strong><br> </strong>Obwohl Ralf Rangnick zuletzt öffentlich eine vermeintliche Absage an den FC Bayern erteilte, besteht laut <em><strong>ran</strong></em> dennoch weiterhin Interesse vonseiten des derzeitigen Nationaltrainers Österreichs - und auch vonseiten der Bayern. Es besteht demnach Kontakt zwischen Rangnick und den Münchnern, wo der 65-Jährige durchaus ...
Ralf Rangnick (Nationalteam Österreich)
Obwohl Ralf Rangnick zuletzt öffentlich eine vermeintliche Absage an den FC Bayern erteilte, besteht laut ran dennoch weiterhin Interesse vonseiten des derzeitigen Nationaltrainers Österreichs - und auch vonseiten der Bayern. Es besteht demnach Kontakt zwischen Rangnick und den Münchnern, wo der 65-Jährige durchaus ...
© IMAGO/GEPA pictures
<strong>Ralf Rangnick (Nationalteam Österreich)</strong><br>... Fürsprecher haben dürfte. Bayern-Sportdirektor Christoph Freund arbeitete einst in Salzburg mit Rangnick zusammen, wurde später dessen Nachfolger. Auch Campus-Leiter Jochen Sauer kennt Rangnick noch aus gemeinsamen Tagen in Salzburg. Rangnicks Vertrag beim österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) läuft noch bis 2026 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.&nbsp;
Ralf Rangnick (Nationalteam Österreich)
... Fürsprecher haben dürfte. Bayern-Sportdirektor Christoph Freund arbeitete einst in Salzburg mit Rangnick zusammen, wurde später dessen Nachfolger. Auch Campus-Leiter Jochen Sauer kennt Rangnick noch aus gemeinsamen Tagen in Salzburg. Rangnicks Vertrag beim österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) läuft noch bis 2026 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel. 
© Sven Simon
<strong>Julian Nagelsmann (Bundestrainer)</strong><br>Als zweiter Topkandidat neben Rangnick gilt Julian Nagelsmann. Der Vertrag des Bundestrainers läuft nach der Heim-EM 2024 aus,&nbsp;der 36-Jährige möchte noch vor Beginn der Endrunde Klarheit über seine persönliche Zukunft haben. Die DFB-Spitze möchte mit Nagelsmann gerne bis zur WM 2026 verlängern. Allerdings haben die Bayern laut "Bild" ...
Julian Nagelsmann (Bundestrainer)
Als zweiter Topkandidat neben Rangnick gilt Julian Nagelsmann. Der Vertrag des Bundestrainers läuft nach der Heim-EM 2024 aus, der 36-Jährige möchte noch vor Beginn der Endrunde Klarheit über seine persönliche Zukunft haben. Die DFB-Spitze möchte mit Nagelsmann gerne bis zur WM 2026 verlängern. Allerdings haben die Bayern laut "Bild" ...
© Jan Huebner
<strong>Julian Nagelsmann (Bundestrainer)</strong><br>... einen Plan für ein mögliches Nagelsmann-Comeback an der Säbener Straße. Demnach wolle man eine Nagelsmann-Rückkehr möglicherweise sehr zeitnahe fixieren, sodass die Kaderplanung noch vor der EM in Angriff genommen werden kann. In München gilt vor allem der neue Sportvorstand Max Eberl als Nagelsmann-Fan.&nbsp;
Julian Nagelsmann (Bundestrainer)
... einen Plan für ein mögliches Nagelsmann-Comeback an der Säbener Straße. Demnach wolle man eine Nagelsmann-Rückkehr möglicherweise sehr zeitnahe fixieren, sodass die Kaderplanung noch vor der EM in Angriff genommen werden kann. In München gilt vor allem der neue Sportvorstand Max Eberl als Nagelsmann-Fan. 
© 2023 Getty Images
<strong>Sandro Wagner (Co-Bundestrainer)</strong><br>Sollte die Wahl auf Julian Nagelsmann fallen, denkt der FC Bayern laut "Sky" offenbar darüber nach, auch dessen Assistenten Sandro Wagner für den Trainerstab zu verpflichten. Für den früheren Stürmer wäre es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Allerdings soll Wagner einen Verbleib beim DFB aktuell vorziehen.&nbsp;
Sandro Wagner (Co-Bundestrainer)
Sollte die Wahl auf Julian Nagelsmann fallen, denkt der FC Bayern laut "Sky" offenbar darüber nach, auch dessen Assistenten Sandro Wagner für den Trainerstab zu verpflichten. Für den früheren Stürmer wäre es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Allerdings soll Wagner einen Verbleib beim DFB aktuell vorziehen. 
© Pressefoto Baumann
<strong>Lothar Matthäus (ohne Trainerjob)<br></strong>Bei der "Bild" brachte Ex-Profi Thomas Strunz mehrere Namen für eine kurzfristige Nachfolge ins Gespräch, darunter Lothar Matthäus. Auch <a href="https://www.ran.de/sports/fussball/bundesliga/news/fc-bayern-muenchen-thomas-helmer-max-eberl-thomas-tuchel-arsenal-matthaeus-bvb-stuttgart-leverkusen-champions-league-359691">Thomas Helmer, jüngst in der "ran Bundesliga Webshow" zu Gast, konnte dem Vorschlag etwas abgewinnen</a>...
Lothar Matthäus (ohne Trainerjob)
Bei der "Bild" brachte Ex-Profi Thomas Strunz mehrere Namen für eine kurzfristige Nachfolge ins Gespräch, darunter Lothar Matthäus. Auch Thomas Helmer, jüngst in der "ran Bundesliga Webshow" zu Gast, konnte dem Vorschlag etwas abgewinnen...
© Steinsiek.ch
<strong>Hansi Flick (ohne Trainerjob)<br></strong>Neben Matthäus wurde auch Hansi Flick genannt, zuletzt bis September 2023 Bundestrainer. Bereits von November 2019 bis Juni 2021 stand Flick beim FCB an der Seitenline und holte mit den Münchnern das Sextuple. Der 59-Jährige wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit der ab Sommer vakanten Stelle beim FC Barcelona in Verbindung gebracht.
Hansi Flick (ohne Trainerjob)
Neben Matthäus wurde auch Hansi Flick genannt, zuletzt bis September 2023 Bundestrainer. Bereits von November 2019 bis Juni 2021 stand Flick beim FCB an der Seitenline und holte mit den Münchnern das Sextuple. Der 59-Jährige wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit der ab Sommer vakanten Stelle beim FC Barcelona in Verbindung gebracht.
© 2023 Getty Images
<strong>Niko Kovac (ohne Trainerjob)<br></strong>Auch Niko Kovac ist für Strunz offenbar eine Option. Wie schon Flick war Kovac ebenfalls beim FC Bayern und holte in der Spielzeit 2018/19 das Double. Zuletzt leitete der gebürtige Berliner die Geschicke beim VfL Wolfsburg, musste Mitte März aber gehen.
Niko Kovac (ohne Trainerjob)
Auch Niko Kovac ist für Strunz offenbar eine Option. Wie schon Flick war Kovac ebenfalls beim FC Bayern und holte in der Spielzeit 2018/19 das Double. Zuletzt leitete der gebürtige Berliner die Geschicke beim VfL Wolfsburg, musste Mitte März aber gehen.
© 2024 Getty Images
<strong>Roger Schmidt (Benfica Lissabon)</strong><br>Als möglichen langfristigen Nachfolger schlägt Strunz übrigens den aktuellen Benfica-Coach Roger Schmidt vor, auch der "kicker" brachte den Ex-Leverkusen-Coach schon vor mehreren Wochen ins Spiel. "Er hat in verschiedenen Ländern erfolgreich gearbeitet.&nbsp;Roger hat schon viel erlebt und könnte diesen Job mit einer gewissen Gelassenheit machen", wird Strunz zitiert.
Roger Schmidt (Benfica Lissabon)
Als möglichen langfristigen Nachfolger schlägt Strunz übrigens den aktuellen Benfica-Coach Roger Schmidt vor, auch der "kicker" brachte den Ex-Leverkusen-Coach schon vor mehreren Wochen ins Spiel. "Er hat in verschiedenen Ländern erfolgreich gearbeitet. Roger hat schon viel erlebt und könnte diesen Job mit einer gewissen Gelassenheit machen", wird Strunz zitiert.
© GlobalImagens
<strong>Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)</strong><br>Sorgen die Bayern für eine riesige Trainer-Überraschung? Laut der "Abendzeitung" beschäftigen sich die Münchner mit einer Verpflichtung von Arne Slot, derzeit Coach von Feyenoord Rotterdam. Der 45-Jährige wurde in den vergangenen zwei Jahren zum Trainer des Jahres in den Niederlanden gewählt.
Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)
Sorgen die Bayern für eine riesige Trainer-Überraschung? Laut der "Abendzeitung" beschäftigen sich die Münchner mit einer Verpflichtung von Arne Slot, derzeit Coach von Feyenoord Rotterdam. Der 45-Jährige wurde in den vergangenen zwei Jahren zum Trainer des Jahres in den Niederlanden gewählt.
© 2022 Getty Images
<strong>Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)</strong><br>Slot hatte Feyenoord 2022 ins Finale der Europa Conference Leage geführt und ein Jahr später den Meistertitel in der Eredivisie gewonnen. Er steht für offensiven, attraktiven Fußball.
Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)
Slot hatte Feyenoord 2022 ins Finale der Europa Conference Leage geführt und ein Jahr später den Meistertitel in der Eredivisie gewonnen. Er steht für offensiven, attraktiven Fußball.
© Pro Shots
<strong>Ole Gunnar Solskjaer (vereinslos)</strong><br>Laut einem Bericht von "Sky" hat der FC Bayern Ole Gunnar Solskjaer als möglichen Nachfolger von Tuchel im Hinterkopf. Der Norweger trainierte zuletzt von 2018 bis 2021 Manchester United. FCB-Sportdirektor Christoph Freund soll Solskjaer laut dem Bericht kennen und seine Karriere verfolgen. Allerdings haben die Münchner keine guten Erinnerungen an ihn,...&nbsp;
Ole Gunnar Solskjaer (vereinslos)
Laut einem Bericht von "Sky" hat der FC Bayern Ole Gunnar Solskjaer als möglichen Nachfolger von Tuchel im Hinterkopf. Der Norweger trainierte zuletzt von 2018 bis 2021 Manchester United. FCB-Sportdirektor Christoph Freund soll Solskjaer laut dem Bericht kennen und seine Karriere verfolgen. Allerdings haben die Münchner keine guten Erinnerungen an ihn,... 
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<strong>Ole Gunnar Solskjaer (vereinslos)</strong><br>... Solskjaer fügte dem FC Bayern einst ein Trauma zu: 1999 stand der deutsche Klub im Finale der Champions League Manchester United gegenüber und führte bis in die Nachspielzeit mit 1:0. Dann glich Teddy Sheringham zum 1:1 aus, ehe ManUnited in der dritten Minute der Nachspielzeit sogar das 2:1 gelang. Der damalige Torschütze: Ole Gunnar Solskjaer.
Ole Gunnar Solskjaer (vereinslos)
... Solskjaer fügte dem FC Bayern einst ein Trauma zu: 1999 stand der deutsche Klub im Finale der Champions League Manchester United gegenüber und führte bis in die Nachspielzeit mit 1:0. Dann glich Teddy Sheringham zum 1:1 aus, ehe ManUnited in der dritten Minute der Nachspielzeit sogar das 2:1 gelang. Der damalige Torschütze: Ole Gunnar Solskjaer.
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<strong>Jose Mourinho (vereinslos)</strong><br>Berichten zufolge soll Jose Mourinho bereits Deutsch lernen, um sich dem FCB anzubieten. Erst vor einigen Wochen wurde "The Special One" bei der AS Rom gefeuert, nun wäre der Portugiese verfügbar. Ob der defensiv orientierte Fußball, den Mourinho spielen lässt, jedoch zu den Bayern passt, ist eher fraglich.
Jose Mourinho (vereinslos)
Berichten zufolge soll Jose Mourinho bereits Deutsch lernen, um sich dem FCB anzubieten. Erst vor einigen Wochen wurde "The Special One" bei der AS Rom gefeuert, nun wäre der Portugiese verfügbar. Ob der defensiv orientierte Fußball, den Mourinho spielen lässt, jedoch zu den Bayern passt, ist eher fraglich.
© 2024 Getty Images
<strong>Antonio Conte (vereinslos)</strong><br>Der Italiener lieferte sich einst ein legendäres Handgemenge mit Tuchel, als dieser noch Chelsea-Trainer war. Ein Schuss Ironie wäre also dabei, wenn ausgerechnet Conte Tuchels Nachfolger wird. Immerhin: Conte kennt Harry Kane aus seiner Zeit in Tottenham gut, ist seit einem Jahr ohne Job und weist zahlreiche Titel auf. Angeblich soll der FC Bayern sein Wunschverein sein.
Antonio Conte (vereinslos)
Der Italiener lieferte sich einst ein legendäres Handgemenge mit Tuchel, als dieser noch Chelsea-Trainer war. Ein Schuss Ironie wäre also dabei, wenn ausgerechnet Conte Tuchels Nachfolger wird. Immerhin: Conte kennt Harry Kane aus seiner Zeit in Tottenham gut, ist seit einem Jahr ohne Job und weist zahlreiche Titel auf. Angeblich soll der FC Bayern sein Wunschverein sein.
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<strong>FC Bayern sucht den Tuchel-Nachfolger<br></strong>Seit Wochen steht fest, dass für Thomas Tuchel im Sommer Schluss ist beim FC Bayern München. Der ursprünglich bis 2025 datierte Vertrag wird ein Jahr vorher beendet. Wunschkandidat Xabi Alonso bleibt in Leverkusen. Jetzt ist guter Rat teuer.&nbsp;<em><strong>ran</strong></em> analysiert, welche Optionen für den Rekordmeister verfügbar wären. (Stand: 14. April 2024)&nbsp;
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<strong>Zinedine Zidane (vereinslos)</strong><br>Demnach hätten die Bayern sich auch erkundet, ob sich Zidane eine Rückkehr auf die Trainerbank vorstellen könne. Der Franzose war zuletzt bis 2021 Trainer bei Real Madrid und gewann mit den Königlichen drei Mal die Champions League. Zidane kündigte zuletzt bei "beIN Sports" an, ins Trainergeschäft zurückkehren zu wollen.
<strong>Roberto De Zerbi (Brighton &amp; Hove Albion)<br></strong>Wie das spanische Portal "Relevo" zuletzt berichtete, soll Bayern Kontakt zu De Zerbi aufgenommen haben. Der Italiener steht bis 2026 bei Brighton &amp; Hove Albion unter Vertrag, hat laut "Telegraph" eine Ausstiegsklausel über 14 Millionen Euro. Der 44-Jährige hat aber sowieso kein Interesse an einem Wechsel, erteilt allen Interessenten eine deutliche Absage.&nbsp;
<strong>Roberto De Zerbi (Brighton &amp; Hove Albion)<br></strong>"Ich fühle mich wohl in England, in der Premier League und ich habe nicht die Absicht, zu gehen.&nbsp;Es gibt keinen Klub, der mich umstimmen kann, ich habe mich verpflichtet. Ich bin gerne bei Brighton und mag die Atmosphäre im Stadion. Außerdem habe ich in England die Möglichkeit, meine Sprach- und Fußballkenntnisse zu verbessern", sagte De Zerbi zu "Bobo TV".
<strong>Ralf Rangnick (Nationalteam Österreich)</strong><strong><br> </strong>Obwohl Ralf Rangnick zuletzt öffentlich eine vermeintliche Absage an den FC Bayern erteilte, besteht laut <em><strong>ran</strong></em> dennoch weiterhin Interesse vonseiten des derzeitigen Nationaltrainers Österreichs - und auch vonseiten der Bayern. Es besteht demnach Kontakt zwischen Rangnick und den Münchnern, wo der 65-Jährige durchaus ...
<strong>Ralf Rangnick (Nationalteam Österreich)</strong><br>... Fürsprecher haben dürfte. Bayern-Sportdirektor Christoph Freund arbeitete einst in Salzburg mit Rangnick zusammen, wurde später dessen Nachfolger. Auch Campus-Leiter Jochen Sauer kennt Rangnick noch aus gemeinsamen Tagen in Salzburg. Rangnicks Vertrag beim österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) läuft noch bis 2026 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.&nbsp;
<strong>Julian Nagelsmann (Bundestrainer)</strong><br>Als zweiter Topkandidat neben Rangnick gilt Julian Nagelsmann. Der Vertrag des Bundestrainers läuft nach der Heim-EM 2024 aus,&nbsp;der 36-Jährige möchte noch vor Beginn der Endrunde Klarheit über seine persönliche Zukunft haben. Die DFB-Spitze möchte mit Nagelsmann gerne bis zur WM 2026 verlängern. Allerdings haben die Bayern laut "Bild" ...
<strong>Julian Nagelsmann (Bundestrainer)</strong><br>... einen Plan für ein mögliches Nagelsmann-Comeback an der Säbener Straße. Demnach wolle man eine Nagelsmann-Rückkehr möglicherweise sehr zeitnahe fixieren, sodass die Kaderplanung noch vor der EM in Angriff genommen werden kann. In München gilt vor allem der neue Sportvorstand Max Eberl als Nagelsmann-Fan.&nbsp;
<strong>Sandro Wagner (Co-Bundestrainer)</strong><br>Sollte die Wahl auf Julian Nagelsmann fallen, denkt der FC Bayern laut "Sky" offenbar darüber nach, auch dessen Assistenten Sandro Wagner für den Trainerstab zu verpflichten. Für den früheren Stürmer wäre es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Allerdings soll Wagner einen Verbleib beim DFB aktuell vorziehen.&nbsp;
<strong>Lothar Matthäus (ohne Trainerjob)<br></strong>Bei der "Bild" brachte Ex-Profi Thomas Strunz mehrere Namen für eine kurzfristige Nachfolge ins Gespräch, darunter Lothar Matthäus. Auch <a href="https://www.ran.de/sports/fussball/bundesliga/news/fc-bayern-muenchen-thomas-helmer-max-eberl-thomas-tuchel-arsenal-matthaeus-bvb-stuttgart-leverkusen-champions-league-359691">Thomas Helmer, jüngst in der "ran Bundesliga Webshow" zu Gast, konnte dem Vorschlag etwas abgewinnen</a>...
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<strong>Niko Kovac (ohne Trainerjob)<br></strong>Auch Niko Kovac ist für Strunz offenbar eine Option. Wie schon Flick war Kovac ebenfalls beim FC Bayern und holte in der Spielzeit 2018/19 das Double. Zuletzt leitete der gebürtige Berliner die Geschicke beim VfL Wolfsburg, musste Mitte März aber gehen.
<strong>Roger Schmidt (Benfica Lissabon)</strong><br>Als möglichen langfristigen Nachfolger schlägt Strunz übrigens den aktuellen Benfica-Coach Roger Schmidt vor, auch der "kicker" brachte den Ex-Leverkusen-Coach schon vor mehreren Wochen ins Spiel. "Er hat in verschiedenen Ländern erfolgreich gearbeitet.&nbsp;Roger hat schon viel erlebt und könnte diesen Job mit einer gewissen Gelassenheit machen", wird Strunz zitiert.
<strong>Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)</strong><br>Sorgen die Bayern für eine riesige Trainer-Überraschung? Laut der "Abendzeitung" beschäftigen sich die Münchner mit einer Verpflichtung von Arne Slot, derzeit Coach von Feyenoord Rotterdam. Der 45-Jährige wurde in den vergangenen zwei Jahren zum Trainer des Jahres in den Niederlanden gewählt.
<strong>Arne Slot (Feyenoord Rotterdam)</strong><br>Slot hatte Feyenoord 2022 ins Finale der Europa Conference Leage geführt und ein Jahr später den Meistertitel in der Eredivisie gewonnen. Er steht für offensiven, attraktiven Fußball.
<strong>Ole Gunnar Solskjaer (vereinslos)</strong><br>Laut einem Bericht von "Sky" hat der FC Bayern Ole Gunnar Solskjaer als möglichen Nachfolger von Tuchel im Hinterkopf. Der Norweger trainierte zuletzt von 2018 bis 2021 Manchester United. FCB-Sportdirektor Christoph Freund soll Solskjaer laut dem Bericht kennen und seine Karriere verfolgen. Allerdings haben die Münchner keine guten Erinnerungen an ihn,...&nbsp;
<strong>Ole Gunnar Solskjaer (vereinslos)</strong><br>... Solskjaer fügte dem FC Bayern einst ein Trauma zu: 1999 stand der deutsche Klub im Finale der Champions League Manchester United gegenüber und führte bis in die Nachspielzeit mit 1:0. Dann glich Teddy Sheringham zum 1:1 aus, ehe ManUnited in der dritten Minute der Nachspielzeit sogar das 2:1 gelang. Der damalige Torschütze: Ole Gunnar Solskjaer.
<strong>Jose Mourinho (vereinslos)</strong><br>Berichten zufolge soll Jose Mourinho bereits Deutsch lernen, um sich dem FCB anzubieten. Erst vor einigen Wochen wurde "The Special One" bei der AS Rom gefeuert, nun wäre der Portugiese verfügbar. Ob der defensiv orientierte Fußball, den Mourinho spielen lässt, jedoch zu den Bayern passt, ist eher fraglich.
<strong>Antonio Conte (vereinslos)</strong><br>Der Italiener lieferte sich einst ein legendäres Handgemenge mit Tuchel, als dieser noch Chelsea-Trainer war. Ein Schuss Ironie wäre also dabei, wenn ausgerechnet Conte Tuchels Nachfolger wird. Immerhin: Conte kennt Harry Kane aus seiner Zeit in Tottenham gut, ist seit einem Jahr ohne Job und weist zahlreiche Titel auf. Angeblich soll der FC Bayern sein Wunschverein sein.

Diese hat die Münchner nun aber eingeholt. Aber wie viel Veränderung ist gesund? Braucht es den kompletten Neuanfang oder reicht es, den Kader im Detail zu verstärken?

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FCB: Was man aus den letzten titellosen Jahren lernen kann

Letztmals ohne Titel blieben die Bayern in den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12. Insofern lohnt ein Blick auf die damaligen Handlungsmuster – insbesondere vor dem Hintergrund der Triple-Saison 2012/13, die untermauert, dass damals viele richtige Schlüsse gezogen wurden.

Im Sommer 2011 reagierte der FC Bayern auf das Ausbleiben von Silberware mit Abgängen von Thomas Kraft (1.665 Minuten), Andreas Ottl (1.485 Minuten), Hamit Altintop (1.317 Minuten) und Miroslav Klose (1.204 Minuten). Im Jahr darauf hatte Ivica Olic mit 856 Minuten die meisten unter den Abgängen.

Stattdessen verstärkte man sich in den beiden Jahren sehr klug. 2011 kamen Manuel Neuer, Jerome Boateng und Rafinha. 2012 folgten unter anderem Mario Mandzukic, Xherdan Shaqiri, Dante und Javi Martinez. Ein breiter und dennoch ausgewogener Kader war geboren.

Um das erneut zu erreichen, muss der FC Bayern zweifellos mehr aussortieren. Denn im Gegensatz zu damals ist man numerisch derzeit breit aufgestellt. Allerdings stimmt die Balance nicht. Aus 2011 und 2012 können Eberl und Co. dennoch lernen, dass punktuelle Verstärkungen im Zweifelsfall wichtiger sind als ein radikaler Umbau.

Die Hauptprobleme des FCB-Kaders

Was die Frage aufwirft, wo die Balance im FCB-Kader nicht stimmt und welche punktuellen Veränderungen am meisten Sinn ergeben könnten. Potenzielle Baustellen sind die Innenverteidigung, die Linksverteidigung, das zentrale Mittelfeld und womöglich eine Offensivposition.

Am streitbarsten dürfte dabei die Innenverteidigung sein. Mit Matthijs de Ligt, Eric Dier, Minjae Kim und Dayot Upamecano ist der FC Bayern hier gut aufgestellt. Zu sehr gut fehlt ein Spieler, der im Aufbau die Dominanz und Souveränität ausstrahlt, die einst Spieler wie David Alaba, Mats Hummels oder Boateng hatten.

Links hinten wird vieles davon abhängen, wie Alphonso Davies sich entscheidet. Eberl setzte den Kanadier und seinen Agenten zuletzt etwas unter Druck, ist auf eine schnelle Entscheidung aus. Geht Davies, muss Ersatz her. Bleibt er, ist dieser nicht zwingend notwendig.

Auch die Offensive ist streitbar. Das größte Problem ist hier, dass rund um Harry Kane die Konstanz gefehlt hat. Leroy Sane und Jamal Musiala sind Schlüsselspieler, hatten aber zu viele Saisonphasen, in denen sie nicht an ihr Niveau herankamen. Serge Gnabry und Kingsley Coman kämpften mit Verletzungen, Thomas Müller wird nicht jünger.

Sane, Gnabry und Coman wären Verkaufskandidaten, sollte man sich für eine Umstrukturierung entscheiden – allerdings würde es auch hier wohl auf maximal einen Spieler hinauslaufen.

FC Bayern: Holding Six? Nur die halbe Wahrheit

Am stärksten brennt es im Mittelfeldzentrum. Dass zuletzt Leon Goretzka und Konrad Laimer in einem Prestigeduell wie jenem gegen Borussia Dortmund als Doppelsechs auf dem Platz standen, unterstreicht das Kernproblem des Kaders. Auf der wichtigsten Position des Fußballs fehlt eine prägende Figur.

Thomas Tuchel lag richtig mit seiner Analyse, dass eine Holding Six fehle. Gleichzeitig ist das nur die halbe Wahrheit. Die besten Spiele des Kalenderjahres gelangen den Münchnern mit Aleksander Pavlovic, der defensiv alles andere als ein guter Abräumer ist. Seine Qualitäten liegen in der Spielgestaltung.

Technisch haben die Bayern im Zentrum abgebaut. Wenn es auf einer Position einen radikaleren Umbruch benötigt, dann wohl auf dieser – wenn man dem Anspruch eines dominanten Ballbesitzspiels wieder gerecht werden möchte.

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Wohin führt Eberl den FC Bayern?

In der Konsequenz könnte das bedeuten, dass bis zu fünf Spieler den Klub verlassen, die in dieser Saison nach Spielzeit zu den obersten zwei Dritteln im Kader gehörten. Das wäre bereits überdurchschnittlich.

Wichtiger, das zeigten vor allem die Reaktionen auf die letzten titellosen Jahre, wird aber ohnehin sein, wer verpflichtet wird. Bereits mit zwei, drei Neuzugängen sowie einer guten Entscheidung für die Trainerbank kann sich das Urteil über diesen FC Bayern schnell ändern.

Es liegt an Eberl und der weiteren sportlichen Leitung, die richtige Balance zu finden. Irgendwo zwischen einem Komplettumbau des Kaders und einem "weiter so" liegt vermutlich der richtige Weg. Das zeigt auch die Vergangenheit.

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