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La Liga

FC Barcelona: Spaniens Meister in der Krise? Zwischen Partys, Transfers und Flicks Verantwortung

  • Veröffentlicht: 16.10.2025
  • 15:32 Uhr
  • Julian Erbs

Der FC Barcelona ist stark in die Saison gestartet: acht Pflichtspiele, sieben Siege und nur ein Unentschieden. Doch inzwischen scheint sich bei den Katalanen eine negative Entwicklung abzuzeichnen.

von Julian Erbs

Zu Saisonbeginn schien alles vielversprechend, doch inzwischen haben sich beim großen FC Barcelona einmal mehr einige unschöne Nebenkriegsschauplätze aufgetan.

Mit sieben Siegen und einem Unentschieden aus den ersten acht Spielen startete die Saison beinahe ideal für die Katalanen. Dann folgte zunächst eine äußerst bittere 1:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League und kurz vor der Länderspielpause setzte es eine deutliche 1:4-Pleite beim FC Sevilla.

Von einer Krise zu sprechen, wäre sicher verfrüht. Aber warum wirkt der FC Barcelona so extrem instabil und kurz davor, bei weiteren schlechten Ergebnissen einzubrechen, obwohl sie eine so starke Mannschaft haben?

In dem vergleichsweise ruhigen Transferfenster, in dem aufgrund der angespannten finanziellen Situation des Klubs nur wenig Bewegung herrschte, waren die wenigen getätigten Personalentscheidungen jedoch durchaus bedeutsam.

Verpflichtet wurde Joan Garcia als Nachfolger von Wojciech Szczesny, der zuvor den schwer verletzten Marc-Andre ter Stegen vertreten hatte. Für ter Stegen bedeutete das einen schnellen Absturz – von der unumstrittenen Nummer eins zur Nummer drei.

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Barcelonas Leihe von Rashford erweist sich als Erfolg

Daraufhin gab es schon vor Beginn der Saison großes Drama bei den Katalanen. Wiederkehrende Verletzungen, darunter ein Patellasehnenriss 2024 und eine Rückenoperation 2025, führten dazu, dass ter Stegen seinen Stammplatz verlor. Garcia wurde als neue Nummer eins verpflichtet – offenbar unabhängig von der Genesung des DFB-Keepers.

Zusätzlich gab es Konflikte um die Weitergabe seiner medizinischen Daten, die zur vorübergehenden Aberkennung der Kapitänsbinde führten. Seine Rückkehr auf das Spielfeld wird frühestens für Januar 2026 erwartet, und unklar ist, ob ter Stegen dann wieder die Chance bekommen wird, um den Platz im Tor zu kämpfen.

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Das Wichtigste in Kürze

Laut der Barca-nahen "AS" will der Deutsche im Winter jedenfalls nicht wechseln. Obwohl er für die WM 2026 Spielpraxis benötigt, ist der ehemalige Gladbacher offenbar weiterhin von seiner Chance überzeugt, ins Tor der Katalanen zurückzukehren.

Garcia überzeugte als Nummer eins allerdings und ließ ter Stegen etwas in den Schatten treten. Von sieben Pflichtspielen als Keeper gewann er sechs, spielte einmal Remis, hielt dreimal die Null und kassierte nur fünf Gegentore. Dann zog er sich einen Meniskusriss zu und Barcelona begann etwas zu wackeln – auch wenn dies sicherlich nicht allein auf die Leistung von Szczesny zurückzuführen ist.

Auch Marcus Rashford, als Leihspieler von Manchester United gekommen, schlägt bislang voll ein. Zwar hatte er anfangs noch Eingewöhnungsprobleme, doch von Spiel zu Spiel steigerte sich der Engländer und wurde besonders in der verletzungsbedingten Abwesenheit von Lamine Yamal zu einem entscheidenden Faktor in der Offensive der Katalanen. In zehn Spielen sammelte er sieben Scorerpunkte und überzeugte vor allem in der Champions League.

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Abgang von Martinez hinterließ größere Lücke als gedacht

Doch wie so oft gilt auch hier: "Never fall in love with a loan player." Eine feste Verpflichtung ist bei Barcelona aktuell aus finanzieller Sicht undenkbar.

Die Katalanen gaben in diesem Sommer nur zwei Spieler ab, über die es sich zu sprechen lohnt: Innenverteidiger Inigo Martinez wechselte zum Ronaldo-Club Al-Nassr nach Saudi-Arabien, und Flügelspieler Ansu Fati zog es auf Leihbasis zur AS Monaco.

Martinez ist zwar bereits 34 Jahre alt, sammelte in der vergangenen Saison aber 46 Pflichtspiele, kam als Innenverteidiger sogar auf acht Torbeteiligungen und leitete vor allem die Defensive. Das System von Hansi Flick setzt auf eine sehr hohe letzte Linie, was bedeutet, dass die Innenverteidiger jederzeit auf der Hut sein müssen – ansonsten haben die gegnerischen Stürmer freie Fahrt in Richtung Tor von Barcelona. Genau so fielen auch die Gegentore bei den Niederlagen gegen PSG und Sevilla.

Gegen die Andalusier hatte die Viererkette ein Durchschnittsalter von etwas mehr als 23 Jahren, gegen PSG war sie sogar noch jünger. Alter allein entscheidet natürlich nicht darüber, ob ein solches System funktioniert, doch Martinez mit knapp 500 Einsätzen in der spanischen Liga war auf jeden Fall eine große Hilfe, um ein so risikoreiches System spielen zu lassen.

Fati ist anders zu betrachten: Der so frühe und umso größere Hype um ihn hat dem in La Masia ausgebildeten Offensivspieler offensichtlich eher geschadet, als dass er ihm geholfen hätte. Bei Barcelona hatte er mit vielen Problemen zu kämpfen, zuletzt lief es auch unter Flick alles andere als optimal. Das monegassische Umfeld seines neuen Klubs tut ihm auf jeden Fall sehr gut. Dort kommt Fati in nur 241 gespielten Minuten bereits auf sechs Tore und zeigt sich von seiner besten Seite.

Finanzielle Situation von Barcelona extrem schlecht

Fraglich bleibt, ob der erst 22-Jährige bei Barcelona wieder einen solchen Aufwind hätte bekommen können. In dieser Form kann Fati aber jedem Team der Welt helfen, besonders einem von Verletzungen geplagten Team wie Barcelona. Monaco hat sich allerdings eine Kaufoption gesichert.

Warum die Verpflichtung von Rashford von Manchester United derzeit absolut undenkbar erscheint, zeigt der Finanzbericht der Katalanen, der vor Kurzem veröffentlicht wurde. Darin ist unter anderem zu lesen, dass Barcelona vielen europäischen Klubs noch mehr als 160 Millionen Euro von schon vollzogenen Transfers schuldet. Die Gesamtschulden des Klubs belaufen sich auf über 450 Millionen (!) Euro.

Die Blaugrana haben in ihrer Vereinsgeschichte drei Transfers über 100 Millionen Euro getätigt: Ousmane Dembele für 148 Millionen Euro von Borussia Dortmund im Jahre 2017, Philippe Coutinho für 135 Millionen Euro vom FC Liverpool ebenfalls 2017 und Antoine Griezmann für 120 Millionen Euro von Atletico Madrid zwei Jahre später.

Internationale Transfergerüchte: Übernimmt Luis Enrique bald als Trainer bei Real Madrid?

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<em><strong>Luis Enrique (Paris St.-Germain)</strong><br>Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.</em>
© 2025 Getty Images

Luis Enrique (Paris St.-Germain)
Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.

<strong>Enzo Fernández (FC Chelsea)</strong><br>121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.
© PPAUK

Enzo Fernández (FC Chelsea)
121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.

<strong>Yan Diomande (RB Leipzig)</strong><br>Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
© 2025 Getty Images

Yan Diomande (RB Leipzig)
Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.

<strong>Vinicius Junior (Real Madrid)</strong><br>Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
© Alterphotos

Vinicius Junior (Real Madrid)
Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.

<strong>Kees Smit (AZ Alkmaar)</strong><br>Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
© IMAGO/Orange Pictures

Kees Smit (AZ Alkmaar)
Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.

<strong>Kees Smit (AZ Alkmaar)</strong><br>Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
© IMAGO/Orange Pictures

Kees Smit (AZ Alkmaar)
Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.

<strong>Mohamed Salah (FC Liverpool)</strong><br>Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
© Middle East Images

Mohamed Salah (FC Liverpool)
Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.

<strong>Robert Lewandowski (FC Barcelona)</strong><br>Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
© 2025 Getty Images

Robert Lewandowski (FC Barcelona)
Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.

<strong>Sergio Ramos (CF Monterrey)</strong><br>Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
© Getty Images

Sergio Ramos (CF Monterrey)
Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.

<strong>Pep Guardiola (Manchester City)</strong><br>Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
© News Images

Pep Guardiola (Manchester City)
Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.

<strong>Mason Greenwood (Olympique Marseille)</strong><br>Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
© 2025 Getty Images

Mason Greenwood (Olympique Marseille)
Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...

<strong>Mason Greenwood (Olympique Marseille)</strong><br>... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
© 2025 Getty Images

Mason Greenwood (Olympique Marseille)
... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.

<strong>Julian Alvarez (Atletico Madrid)</strong><br>Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
© IMAGO/SID/Mutsu Kawamori

Julian Alvarez (Atletico Madrid)
Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...

<strong>Julian Alvarez (Atletico Madrid)</strong><br>Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
© Fotobaires

Julian Alvarez (Atletico Madrid)
Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.

Dembele kam in 185 Spielen auf 40 Tore, war aber eher dafür bekannt, sich nachts beim Playstation-Spielen zu verausgaben. Nach sechs Jahren bekam Barca für ihn noch 50 Millionen Euro von PSG.

Coutinho erzielte in 106 Einsätzen 39 Scorerpunkte, machte sich jedoch vor allem als Leihspieler beim FC Bayern München einen Namen, als er beim legendären 8:2-Sieg in der Champions League gegen Barcelona einen Doppelpack erzielte. Letztlich landete der Brasilianer nach einer weiteren Leihe zu Aston Villa bei den Engländern, die 20 Millionen Euro zahlten.

Griezmann kam in 102 Spielen auf 47 Scorerpunkte, verlor in zwei Jahren bei Barca laut "transfermarkt" 60 Millionen Euro an Marktwert und wurde 2023 für 22 Millionen Euro zurück zu Atlético verkauft.

Daran wird deutlich, wie Barcelona insbesondere vor der Corona-Pandemie großzügig mit Geld umging, in Spieler investierte, die nicht ins System passten, und sie nur wenige Jahre später mit riesigen Verlusten weiterverkaufte.

Seitdem wurde der Klub vor allem durch seine hervorragende Ausbildungsakademie La Masia gerettet. Spieler wie Pedri, Pau Cubarsi, Dani Olmo, Alejandro Balde und Fermin Lopez bilden mittlerweile das Gerüst der Mannschaft – alle wurden in La Masia ausgebildet. Nicht zu vergessen der wertvollste Spieler der Welt: Lamine Yamal.

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Wird Yamal zum Problem für den FC Barcelona?

Die fußballerische Klasse von Yamal ist und bleibt absolut unbestritten. Manchmal wird jedoch vergessen, dass der Junge erst 18 Jahre alt ist. Mit 17 führte er Spanien zum EM-Titel, wurde Zweiter bei der Wahl zum Ballon d’Or, spielt regelmäßig bei einem der größten Vereine der Welt und zeigt zudem herausragende Statistiken – obwohl er sogar einer dieser Spieler ist, deren Einfluss auf dem Feld statistisch kaum messbar ist, weil er so viel bewegt, was Zahlen gar nicht erfassen können.

Nur sorgt er zusammen mit seinem Umfeld immer wieder für Vorfälle, die weder ihm noch dem gesamten Umfeld guttun. Sei es sein 18. Geburtstag, zu dem kleinwüchsige Menschen zu Unterhaltungszwecken eingeladen wurden, oder die immer wieder aufkommenden Berichte älterer Frauen, die erzählen, wie er sie ein- und ausfliegt.

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Auch sein Vater fiel negativ auf, als er sich abfällig über Dembélé nach dessen Ballon-d’Or-Sieg äußerte.

Bisher konnte Yamal all die Schlagzeilen um sich herum vergessen machen, weil er einfach auf dem Platz ablieferte. Diese Saison hat er nun jedoch schon sechs Spiele wegen einer Leistenproblematik verpasst.

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Es kehrt keine Ruhe beim FC Barcelona ein

Besonders bitter: Es schien sich bereits zu bessern, sodass er zur Nationalmannschaft reisen konnte. Dort verschlimmerte sich die Verletzung erneut, und nun kann er wieder nicht spielen. Selbstverständlich kann Yamal nichts für diese Verletzung, dennoch fügt sie sich nach diesem turbulenten Sommer ins Gesamtbild ein.

Hinzu kamen jüngst Gerüchte, dass man sich möglichst bald von Robert Lewandowski trennen wolle. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Eine Verlängerung sei wohl nicht geplant – auch das würde dem finanziell klammen Klub eine weitere Baustelle eröffnen.

Nach acht absolvierten Spieltagen stehen die Blaugrana auf Platz zwei von LaLiga, nur zwei Punkte hinter dem ewigen Rivalen Real Madrid. In der Champions League liegt man nach zwei Spielen auf Platz 16, noch vor Mannschaften wie Liverpool, FC Chelsea und Juventus Turin. Auch das ist kein wirklicher Grund zur Sorge.

Dennoch bleibt das Gefühl bestehen, dass bei Barcelona einfach keine Ruhe einkehrt. Die Personalpolitik, die schlecht geführten Finanzen, Yamals Partys und die katastrophalen Millionentransfers sorgen immer wieder für Schlagzeilen.

Gerettet wird der FC Barcelona aktuell vor allem durch die gute Arbeit von Coach Flick und die wahrscheinlich weltweit beste Ausbildungsakademie, La Masia.

Trotzdem bleibt der Eindruck, dass Barcelona nur zwei schwache Spiele von einer großen Krise entfernt ist.

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