Fußball
Lionel Messi und der FC Barcelona: Scheiterte die Rückkehr an Präsident Joan Laporta?
- Veröffentlicht: 09.03.2026
- 10:13 Uhr
- ran
Der ehemalige Barcelona-Trainer Xavi Hernandez gibt dem Präsidenten Joan Laporta die Schuld dafür, dass Lionel Messi nicht zum FC Barcelona zurückgekehrt ist.
Scheiterte die Rückkehr von Lionel Messi zum FC Barcelona an den Machtansprüchen des Präsidenten Joan Laporta?
Dies behauptet jedenfalls der ehemalige Barca-Trainer Xavi Hernandez gegenüber der Zeitung "La Vanguardia", der die Katalanen zwischen 2021 bis 2024 trainierte.
"Im Januar 2023, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft, haben wir Kontakt aufgenommen, und er sagte mir, dass er sich über eine Rückkehr freuen würde - und ich sah das ebenfalls positiv", erklärte der 46-Jährige.
Und weiter: "Wir standen bis März im Austausch, und ich sagte ihm: 'Wenn du mir grünes Licht gibst, sage ich es dem Präsidenten, weil ich das sportlich für sinnvoll halte.' Der Präsident begann, den Vertrag mit Leos Vater zu verhandeln, und wir hatten die Freigabe von LaLiga. Aber dann war es der Präsident selbst, der alles zurückzog."
FC Barcelona: Hätte Messi die Macht von Laporta gefährdet?
Laut Xavi hätte der Präsident falsche Dinge über die geplatzte Messi-Rückkehr in die Welt gesetzt.
"Ich will einfach die Wahrheit sagen: Leo kam nicht zurück zum Barca, weil der Präsident es nicht wollte - nicht wegen der LaLiga und auch nicht, weil Jorge Messi mehr Geld verlangte. Das ist gelogen. Der Präsident selbst und sein Umfeld meinten, es ginge nicht, weil er die volle Kontrolle haben wolle und Messi diese Macht gefährden würde."
Der argentinische Superstar wechselte daraufhin im Sommer 2023 in die USA zu Inter Miami.
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