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DTM - Manthey EMA nach Fehlstart vorne dabei: So liefen die Lausitzring-Tests

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Kommendes Wochenende absolviert die DTM ihr zweites Saisonwochenende auf dem Lausitzring - und die große Frage lautet: Kann sich Porsches Meisterteam Manthey EMA nach dem Fehlstart in Oschersleben an der Spitze zurückmelden?

Sieben von zehn Teams - darunter Manthey EMA - haben im Vorfeld im Zuge der Testbeschränkung die Gelegenheit zu limitierten Tests auf der welligen Strecke in der Nähe von Dresden genutzt.

Gleich beim Auftakt am 8. Mai fuhr Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel in 1:20.173 die absolute Bestzeit. Und verfehlte um nur 0,236 Sekunden die Samstag-Pole-Zeit von Emil-Frey-Ferrari-Pilot Jack Aitken aus dem Vorjahr. Engels Bestmarke wurde am 16. und 17. Mai nicht mehr geknackt - dabei konnten sich auch die Porsche-Zeiten sehen lassen.

Der amtierende DTM-Champion Thomas Preining, der beim Auftakt in Oschersleben nicht über Platz zehn hinauskam, griff wie sein Teamkollege am Donnerstag ins Geschehen ein und wurde in 1:20.294 im Klassement aller drei Tage Zweitschnellster.

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Preining-Zeit "am absoluten Limit"?

Die drittbeste Zeit der Testvorbereitungen gelang Winward-Mercedes-Pilot Lucas Auer, der am gleichen Tag wie Engel um 0,128 Sekunden langsamer war. Viertschnellster war Schubert-BMW-Pilot Rene Rast, der beim Finale (17.5.) in 1:20.554 Tages-Bestzeit fuhr.

Insgesamt hatten die Team Glück mit den Bedingungen, denn keiner der drei Testtage war verregnet. Zudem gab es kaum Unterbrechungen. Nur der böige Wind sorgte für die übliche Herausforderung auf der 3,478 Kilometer kurzen Strecke, die in der DTM seit 2023 ohne die Steilkurve Turn 1 gefahren wird.

Aber was ist Preinings Porsche-Zeit wert? Und wie kam sie zustande? "Unsere Zeit war wirklich am absoluten Limit und im Qualifying-Trimm, allerdings innerhalb der BoP von Oschersleben", stellt der Manthey-EMA-Technikverantwortliche Patrick Arkenau im Gespräch mit Motorsport-Total.com klar, dass nicht mehr gegangen wäre.

Preining fuhr Bestzeit mit ungeliebter Fahrhöhe

Sie hätte im Vorjahr am Samstag, als die Zeiten besser waren, für Startplatz zehn gereicht. Laut Angaben von Preinings Team war der "Grello" am Donnerstag-Vormittag im letzten Umlauf eines Acht-Runden-Shortruns an der Vorderachse auf eine Fahrhöhe von 101 Millimeter eingestellt.

Genau dieser um fünf Millimeter höhere Wert als 2023 wurde in Oschersleben von der Balance of Performance (BoP) verlangt und vom Team als Hauptursache für den Fehlstart ausgemacht. Preinings Teamkollege Ayhancan Güven war beim Test am gleichen Tag um 0,456 langsamer.

Generell hat man bei Manthey EMA nach der zweitbesten Zeit der drei Testtage den Eindruck, dass die Konkurrenz nicht alles gezeigt hat. Nachdem das Porsche-Team in Oschersleben von der geänderten Fahrhöhe völlig unvorbereitet getroffen worden war, nutzte man den Lausitzring-Test auch für Vergleichsfahrten, was den Bodenabstand angeht. "Das war eines der Hauptthemen", stellt Arkenau klar.

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Warum das Abt-Team auf den Test verzichten musste

Auf die Lausitzring-Einstufung, die übrigens beim 911 GT3 R erneut eine Fahrhöhe von 101 Millimeter an der Vorderachse vorsieht, konnte man dabei allerdings nicht eingehen, da diese erst am Freitag bekanntgegeben wurde.

Gar nicht in der Lausitz getestet haben das Lamborghini-Topteam SSR Performance, die kleine Lamborghini-Truppe von Lokalmatador Maximilian Paul und das Audi-Team Abt. Während sich Mirko Bortolotti und Nicki Thiim bereits in Zandvoort vorbereiteten, verzichtete man bei Abt, um den R8 LMS von Kelvin van der Linde nach dem Chassis-Riss komplett neu aufzubauen.

DTM 2024: Das Power Ranking nach dem Zandvoort-Rennwochenende

<strong>DTM 2024: Das Power Ranking nach dem dritten Rennwochenende</strong><br>Die DTM absolvierte das dritte Rennwochenende der Saison im niederländischen Zandvoort&nbsp;<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/news/dtm2024-live-das-zandvoort-rennen-im-free-tv-und-livestream-ran-84361">(live auf ProSieben, Joyn und ran.de)</a>. Wer war gut drauf, wer hat geliefert? <strong><em>ran</em></strong> mit dem großen Power Ranking.
DTM 2024: Das Power Ranking nach dem dritten Rennwochenende
Die DTM absolvierte das dritte Rennwochenende der Saison im niederländischen Zandvoort (live auf ProSieben, Joyn und ran.de). Wer war gut drauf, wer hat geliefert? ran mit dem großen Power Ranking.
© Imago
<strong>Platz 15: Luca Engstler (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Unglückliches Wochenende für den Oschersleben-Sieger: Bei einem Boxenstopp kollidiert Engstler mit einem Mechaniker, dieser erlitt mehrere Brüche. "Es ist kein gutes Gefühl," kommentierte der Fahrer den Vorfall, an dem er keine Schuld trägt, da der Mechaniker zur falschen Zeit am falschen Ort stand. Mit nur vier Punkten aus Zandvoort steht Engstler jetzt auf Platz 12 der Fahrerwertung.
Platz 15: Luca Engstler (GRT Gasser Racing Team)
Unglückliches Wochenende für den Oschersleben-Sieger: Bei einem Boxenstopp kollidiert Engstler mit einem Mechaniker, dieser erlitt mehrere Brüche. "Es ist kein gutes Gefühl," kommentierte der Fahrer den Vorfall, an dem er keine Schuld trägt, da der Mechaniker zur falschen Zeit am falschen Ort stand. Mit nur vier Punkten aus Zandvoort steht Engstler jetzt auf Platz 12 der Fahrerwertung.
© foto2press
<strong>Platz 14: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Mann-Filter)</strong><br>Im ersten Rennen wurde der Mercedes-Pilot noch Fünfter und damit zweitbester Fahrer des Herstellers. Am Sonntag wurde der Österreicher unglücklich abgeräumt und verpasste so die Chance sich auszuzeichnen.&nbsp; Mit 45 Punkten nach sechs Rennen ist Auer auf Platz 13 der Fahrerwertung und hat 37 Punkte Rückstand auf den Führenden.
Platz 14: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Mann-Filter)
Im ersten Rennen wurde der Mercedes-Pilot noch Fünfter und damit zweitbester Fahrer des Herstellers. Am Sonntag wurde der Österreicher unglücklich abgeräumt und verpasste so die Chance sich auszuzeichnen.  Mit 45 Punkten nach sechs Rennen ist Auer auf Platz 13 der Fahrerwertung und hat 37 Punkte Rückstand auf den Führenden.
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<strong>Platz 13: Thierry Vermeulen</strong><strong>&nbsp;(Emil Frey Racing)</strong><br>Zwei Gesichter beim Heimrennen! Samstags kam Vermeulen als enttäuschender 15. ins Ziel, am Sonntag startete er stark von Position drei aus ins Rennen und wurde Vierter. Damit verpasste er knapp das Podium, konnte aber diesmal seine Pace untermauern. Mit 25 Punkte ist der Niederländer jetzt auf Rang 14 der Fahrerwertung.
Platz 13: Thierry Vermeulen (Emil Frey Racing)
Zwei Gesichter beim Heimrennen! Samstags kam Vermeulen als enttäuschender 15. ins Ziel, am Sonntag startete er stark von Position drei aus ins Rennen und wurde Vierter. Damit verpasste er knapp das Podium, konnte aber diesmal seine Pace untermauern. Mit 25 Punkte ist der Niederländer jetzt auf Rang 14 der Fahrerwertung.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 12: Luca Stolz</strong><strong>&nbsp;(Mercedes-AMG Team HRT)</strong><br>Mit den Plätzen zehn und fünf im Gepäck reist Stolz aus Zandvoort ab. Zwar punktet der HRT-Fahrer weiterhin und bekanntermaßen konstant, trotzdem ist er insgesamt zehn Punkte hinter seinem Teamkollegen Arjun Maini in der Fahrerwertung. Das ist nicht viel, aber eine kleine Überraschung.
Platz 12: Luca Stolz (Mercedes-AMG Team HRT)
Mit den Plätzen zehn und fünf im Gepäck reist Stolz aus Zandvoort ab. Zwar punktet der HRT-Fahrer weiterhin und bekanntermaßen konstant, trotzdem ist er insgesamt zehn Punkte hinter seinem Teamkollegen Arjun Maini in der Fahrerwertung. Das ist nicht viel, aber eine kleine Überraschung.
© IMAGO/Eibner
<strong>Platz 11: </strong><strong>Clemens Schmid (Dörr Motorsport)</strong><br>Mit dem McLaren versucht sich Schmid noch einzugrooven, doch man sieht Fortschritte. Am Samstag wurde der Österreicher im Qualifying Zweiter, im Rennen Vierter. Am Sonntag hatte er trotz eines guten Gesamtpaketes Pech: Erst wurde er im Qualifying von Thomas Preining blockiert, ehe er im Rennen ins Aus geschoben wurde. Trotzdem ein Lebenszeichen in der Saison!
Platz 11: Clemens Schmid (Dörr Motorsport)
Mit dem McLaren versucht sich Schmid noch einzugrooven, doch man sieht Fortschritte. Am Samstag wurde der Österreicher im Qualifying Zweiter, im Rennen Vierter. Am Sonntag hatte er trotz eines guten Gesamtpaketes Pech: Erst wurde er im Qualifying von Thomas Preining blockiert, ehe er im Rennen ins Aus geschoben wurde. Trotzdem ein Lebenszeichen in der Saison!
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 10: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward)</strong><br>Abhaken. Der Vorjahressieger erlebte kein gutes Wochenende. Nur acht Punkte sammelte Engel in zwei schwierigen Rennen mit einer Menge Lackaustausch. Aber keine Zeit zu schmollen. In der Fahrerwertung ist der Routinier auf Platz sechs mit 22 Punkten Rückstand auf die Spitze. Da ist noch alles drin.
Platz 10: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward)
Abhaken. Der Vorjahressieger erlebte kein gutes Wochenende. Nur acht Punkte sammelte Engel in zwei schwierigen Rennen mit einer Menge Lackaustausch. Aber keine Zeit zu schmollen. In der Fahrerwertung ist der Routinier auf Platz sechs mit 22 Punkten Rückstand auf die Spitze. Da ist noch alles drin.
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<strong>Platz 9: Jack Aitken</strong><strong> (Emil Frey Racing)</strong><br>Seit dem Zandvoort-Wochenende ist Aitken der einzige Fahrer mit zwei Rennsiegen! Am Samstag dominiert der Ferrari-Fahrer, am Sonntag wirft er das Rennen mit einem unkonzentrierten Moment weg. Beim Boxenstopp fährt er in den falschen Bereich und muss riskant korrigieren. Neben dem Zeitverlust hagelte es eine Strafe und Aitken war der einzige Pilot, welches ins Ziel kam und keine Punkte einheimste.
Platz 9: Jack Aitken (Emil Frey Racing)
Seit dem Zandvoort-Wochenende ist Aitken der einzige Fahrer mit zwei Rennsiegen! Am Samstag dominiert der Ferrari-Fahrer, am Sonntag wirft er das Rennen mit einem unkonzentrierten Moment weg. Beim Boxenstopp fährt er in den falschen Bereich und muss riskant korrigieren. Neben dem Zeitverlust hagelte es eine Strafe und Aitken war der einzige Pilot, welches ins Ziel kam und keine Punkte einheimste.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 8: Thomas Preining (Manthey EMA)</strong><br>"Platz zehn fühlt sich wie ein Sieg an", ein deutlich geknickter Preining hat wieder das Maximum aus einem verkorksten Wochenende geholt. Während Kollege Ayhancan Güven aktuell auf Platz 19 der Fahrerwertung rangiert und Zandvoort ohne Punkte verließ, kämpft Preining mit stumpfen Waffen. Der Porsche war überall unterlegen, doch trotzdem sammelte der Österreich acht Pünktchen in den Niederlanden.
Platz 8: Thomas Preining (Manthey EMA)
"Platz zehn fühlt sich wie ein Sieg an", ein deutlich geknickter Preining hat wieder das Maximum aus einem verkorksten Wochenende geholt. Während Kollege Ayhancan Güven aktuell auf Platz 19 der Fahrerwertung rangiert und Zandvoort ohne Punkte verließ, kämpft Preining mit stumpfen Waffen. Der Porsche war überall unterlegen, doch trotzdem sammelte der Österreich acht Pünktchen in den Niederlanden.
© Imago
<strong>Platz 7: Ricardo Feller (Abt Sportsline)</strong><br>Ähnlich erging es dem anderen Vorjahressieger Ricardo Feller, welcher 13 Punkte aus der Strandstrecke mitnahm. "Null Performance dagewesen, der Topspeed-Unterschied war ehrlich gesagt ein Witz. Macht keinen Spaß so," resümierte Feller, welcher auf seinem Instagram-Kanal ein Foto seines Autos teilte und in der Bildunterschrift lediglich ein Schnecken-Emoji hinzufügte.
Platz 7: Ricardo Feller (Abt Sportsline)
Ähnlich erging es dem anderen Vorjahressieger Ricardo Feller, welcher 13 Punkte aus der Strandstrecke mitnahm. "Null Performance dagewesen, der Topspeed-Unterschied war ehrlich gesagt ein Witz. Macht keinen Spaß so," resümierte Feller, welcher auf seinem Instagram-Kanal ein Foto seines Autos teilte und in der Bildunterschrift lediglich ein Schnecken-Emoji hinzufügte.
© Pakusch
<strong>Platz 6: Sheldon Van Der Linde (Schubert Motorsport)</strong><br>SDVL lieferte auch dieses Wochenende spektakuläre Überholmanöver und konnte mit dem BMW - wie seine Werkskollegen - zahlreiche Plätze gut machen. Doch im Qualifying hat das Schubert-Team noch Schwächen. "Shelly" ist neben Mirko Bortolotti der einzige DTM-Fahrer, der nach jedem Wochenende mindestens 18 Punkte mit nach Hause nahm. Die Konstanz kann zum Ende der Saison viel ausmachen.
Platz 6: Sheldon Van Der Linde (Schubert Motorsport)
SDVL lieferte auch dieses Wochenende spektakuläre Überholmanöver und konnte mit dem BMW - wie seine Werkskollegen - zahlreiche Plätze gut machen. Doch im Qualifying hat das Schubert-Team noch Schwächen. "Shelly" ist neben Mirko Bortolotti der einzige DTM-Fahrer, der nach jedem Wochenende mindestens 18 Punkte mit nach Hause nahm. Die Konstanz kann zum Ende der Saison viel ausmachen.
© Eibner
<strong>Platz 5: Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT)</strong> <br>Was ist denn mit dem Maini los? Wenig bis keine Fehler, tolle Rennpace und starke Qualifyings. Trotz der namhaften Konkurrenz ist der Inder der schnellste Mercedes im aktuellen Fahrerfeld. Damit hätte vor der Saison nicht jeder gerechnet. Mit 62 Punkten ist er auf Rang fünf der Fahrerwertung.&nbsp;
Platz 5: Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT)
Was ist denn mit dem Maini los? Wenig bis keine Fehler, tolle Rennpace und starke Qualifyings. Trotz der namhaften Konkurrenz ist der Inder der schnellste Mercedes im aktuellen Fahrerfeld. Damit hätte vor der Saison nicht jeder gerechnet. Mit 62 Punkten ist er auf Rang fünf der Fahrerwertung. 
© Pakusch
<strong>Platz 4: Marco Wittmann</strong><strong> (Schubert Motorsport)</strong><br>Was für eine Show. Niemanden gönnte man es mehr. Die Rennperformance passt beim Franken nahezu immer und am Sonntag lieferte er eines seiner besten Rennen ab. Nach harten Duellen mit Bortolotti um Platz eins, fuhr er mit viel Rauchentwicklung und einem halb zerstörten Auto sensationell zum Sieg. Wenn die Quali-Performance besser wird, ist Wittmann nicht weit vom Titelkampf entfernt.
Platz 4: Marco Wittmann (Schubert Motorsport)
Was für eine Show. Niemanden gönnte man es mehr. Die Rennperformance passt beim Franken nahezu immer und am Sonntag lieferte er eines seiner besten Rennen ab. Nach harten Duellen mit Bortolotti um Platz eins, fuhr er mit viel Rauchentwicklung und einem halb zerstörten Auto sensationell zum Sieg. Wenn die Quali-Performance besser wird, ist Wittmann nicht weit vom Titelkampf entfernt.
© IMAGO/Pakusch
<strong>Platz 3: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline)</strong><br>Am Ende weiß KVDL selbst nicht, wie er es mit dem schwierigen Audi-Paket geschafft hat, 19 Punkte mitzunehmen. Doch dadurch bleibt er in der Meisterschaft mit 82 Punkten vorne. Acht Punkte dahinter lauert Bortolotti. Der Stress durch die Pflichtreise nach Le Mans spiegelte sich auf jeden Fall nicht in der Performance der Fahrer wider.
Platz 3: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline)
Am Ende weiß KVDL selbst nicht, wie er es mit dem schwierigen Audi-Paket geschafft hat, 19 Punkte mitzunehmen. Doch dadurch bleibt er in der Meisterschaft mit 82 Punkten vorne. Acht Punkte dahinter lauert Bortolotti. Der Stress durch die Pflichtreise nach Le Mans spiegelte sich auf jeden Fall nicht in der Performance der Fahrer wider.
© Imago
<strong>Platz 2: </strong><strong>Rene Rast (Schubert Motorsport)</strong><br>Das war der Rene Rast, wie wir ihn kennen! Im Rennen mit überragenden Manövern, nie zu aggressiv, aber immer mit Mut und dadurch konnte der Schubert-Pilot ordentlich punkten. Platz zwei am Samstag, Platz sieben am Sonntag. Und das obwohl er vom letzten Startplatz aus ins Rennen ging! Die Performance gilt es jetzt mitzunehmen und Rast ist wieder vorne mit dabei.
Platz 2: Rene Rast (Schubert Motorsport)
Das war der Rene Rast, wie wir ihn kennen! Im Rennen mit überragenden Manövern, nie zu aggressiv, aber immer mit Mut und dadurch konnte der Schubert-Pilot ordentlich punkten. Platz zwei am Samstag, Platz sieben am Sonntag. Und das obwohl er vom letzten Startplatz aus ins Rennen ging! Die Performance gilt es jetzt mitzunehmen und Rast ist wieder vorne mit dabei.
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<strong>Platz 1: Mirko Bortolotti (SSR Performance)</strong><br>26, 19, 29. So viele Punkte nahm Bortolotti pro Rennwochenende mit. Der Italiener scheint aus dem letzten Jahr gelernt zu haben. Am Sonntag versuchte er es zwar öfter gegen Wittmann, erhielt sogar eine - für ihn nicht richtige - Verwarnung der Rennleitung für aggressives Pushen, doch dann besann er sich darauf Platz zwei zu verteidigen. Der SSR-Fahrer wirkt brutal fokussiert und in Top-Form.
Platz 1: Mirko Bortolotti (SSR Performance)
26, 19, 29. So viele Punkte nahm Bortolotti pro Rennwochenende mit. Der Italiener scheint aus dem letzten Jahr gelernt zu haben. Am Sonntag versuchte er es zwar öfter gegen Wittmann, erhielt sogar eine - für ihn nicht richtige - Verwarnung der Rennleitung für aggressives Pushen, doch dann besann er sich darauf Platz zwei zu verteidigen. Der SSR-Fahrer wirkt brutal fokussiert und in Top-Form.
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<strong>DTM 2024: Das Power Ranking nach dem dritten Rennwochenende</strong><br>Die DTM absolvierte das dritte Rennwochenende der Saison im niederländischen Zandvoort&nbsp;<a href="https://www.ran.de/sports/motorsport/dtm/news/dtm2024-live-das-zandvoort-rennen-im-free-tv-und-livestream-ran-84361">(live auf ProSieben, Joyn und ran.de)</a>. Wer war gut drauf, wer hat geliefert? <strong><em>ran</em></strong> mit dem großen Power Ranking.
<strong>Platz 15: Luca Engstler (GRT Gasser Racing Team)</strong><br>Unglückliches Wochenende für den Oschersleben-Sieger: Bei einem Boxenstopp kollidiert Engstler mit einem Mechaniker, dieser erlitt mehrere Brüche. "Es ist kein gutes Gefühl," kommentierte der Fahrer den Vorfall, an dem er keine Schuld trägt, da der Mechaniker zur falschen Zeit am falschen Ort stand. Mit nur vier Punkten aus Zandvoort steht Engstler jetzt auf Platz 12 der Fahrerwertung.
<strong>Platz 14: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Mann-Filter)</strong><br>Im ersten Rennen wurde der Mercedes-Pilot noch Fünfter und damit zweitbester Fahrer des Herstellers. Am Sonntag wurde der Österreicher unglücklich abgeräumt und verpasste so die Chance sich auszuzeichnen.&nbsp; Mit 45 Punkten nach sechs Rennen ist Auer auf Platz 13 der Fahrerwertung und hat 37 Punkte Rückstand auf den Führenden.
<strong>Platz 13: Thierry Vermeulen</strong><strong>&nbsp;(Emil Frey Racing)</strong><br>Zwei Gesichter beim Heimrennen! Samstags kam Vermeulen als enttäuschender 15. ins Ziel, am Sonntag startete er stark von Position drei aus ins Rennen und wurde Vierter. Damit verpasste er knapp das Podium, konnte aber diesmal seine Pace untermauern. Mit 25 Punkte ist der Niederländer jetzt auf Rang 14 der Fahrerwertung.
<strong>Platz 12: Luca Stolz</strong><strong>&nbsp;(Mercedes-AMG Team HRT)</strong><br>Mit den Plätzen zehn und fünf im Gepäck reist Stolz aus Zandvoort ab. Zwar punktet der HRT-Fahrer weiterhin und bekanntermaßen konstant, trotzdem ist er insgesamt zehn Punkte hinter seinem Teamkollegen Arjun Maini in der Fahrerwertung. Das ist nicht viel, aber eine kleine Überraschung.
<strong>Platz 11: </strong><strong>Clemens Schmid (Dörr Motorsport)</strong><br>Mit dem McLaren versucht sich Schmid noch einzugrooven, doch man sieht Fortschritte. Am Samstag wurde der Österreicher im Qualifying Zweiter, im Rennen Vierter. Am Sonntag hatte er trotz eines guten Gesamtpaketes Pech: Erst wurde er im Qualifying von Thomas Preining blockiert, ehe er im Rennen ins Aus geschoben wurde. Trotzdem ein Lebenszeichen in der Saison!
<strong>Platz 10: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward)</strong><br>Abhaken. Der Vorjahressieger erlebte kein gutes Wochenende. Nur acht Punkte sammelte Engel in zwei schwierigen Rennen mit einer Menge Lackaustausch. Aber keine Zeit zu schmollen. In der Fahrerwertung ist der Routinier auf Platz sechs mit 22 Punkten Rückstand auf die Spitze. Da ist noch alles drin.
<strong>Platz 9: Jack Aitken</strong><strong> (Emil Frey Racing)</strong><br>Seit dem Zandvoort-Wochenende ist Aitken der einzige Fahrer mit zwei Rennsiegen! Am Samstag dominiert der Ferrari-Fahrer, am Sonntag wirft er das Rennen mit einem unkonzentrierten Moment weg. Beim Boxenstopp fährt er in den falschen Bereich und muss riskant korrigieren. Neben dem Zeitverlust hagelte es eine Strafe und Aitken war der einzige Pilot, welches ins Ziel kam und keine Punkte einheimste.
<strong>Platz 8: Thomas Preining (Manthey EMA)</strong><br>"Platz zehn fühlt sich wie ein Sieg an", ein deutlich geknickter Preining hat wieder das Maximum aus einem verkorksten Wochenende geholt. Während Kollege Ayhancan Güven aktuell auf Platz 19 der Fahrerwertung rangiert und Zandvoort ohne Punkte verließ, kämpft Preining mit stumpfen Waffen. Der Porsche war überall unterlegen, doch trotzdem sammelte der Österreich acht Pünktchen in den Niederlanden.
<strong>Platz 7: Ricardo Feller (Abt Sportsline)</strong><br>Ähnlich erging es dem anderen Vorjahressieger Ricardo Feller, welcher 13 Punkte aus der Strandstrecke mitnahm. "Null Performance dagewesen, der Topspeed-Unterschied war ehrlich gesagt ein Witz. Macht keinen Spaß so," resümierte Feller, welcher auf seinem Instagram-Kanal ein Foto seines Autos teilte und in der Bildunterschrift lediglich ein Schnecken-Emoji hinzufügte.
<strong>Platz 6: Sheldon Van Der Linde (Schubert Motorsport)</strong><br>SDVL lieferte auch dieses Wochenende spektakuläre Überholmanöver und konnte mit dem BMW - wie seine Werkskollegen - zahlreiche Plätze gut machen. Doch im Qualifying hat das Schubert-Team noch Schwächen. "Shelly" ist neben Mirko Bortolotti der einzige DTM-Fahrer, der nach jedem Wochenende mindestens 18 Punkte mit nach Hause nahm. Die Konstanz kann zum Ende der Saison viel ausmachen.
<strong>Platz 5: Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT)</strong> <br>Was ist denn mit dem Maini los? Wenig bis keine Fehler, tolle Rennpace und starke Qualifyings. Trotz der namhaften Konkurrenz ist der Inder der schnellste Mercedes im aktuellen Fahrerfeld. Damit hätte vor der Saison nicht jeder gerechnet. Mit 62 Punkten ist er auf Rang fünf der Fahrerwertung.&nbsp;
<strong>Platz 4: Marco Wittmann</strong><strong> (Schubert Motorsport)</strong><br>Was für eine Show. Niemanden gönnte man es mehr. Die Rennperformance passt beim Franken nahezu immer und am Sonntag lieferte er eines seiner besten Rennen ab. Nach harten Duellen mit Bortolotti um Platz eins, fuhr er mit viel Rauchentwicklung und einem halb zerstörten Auto sensationell zum Sieg. Wenn die Quali-Performance besser wird, ist Wittmann nicht weit vom Titelkampf entfernt.
<strong>Platz 3: Kelvin van der Linde (Abt Sportsline)</strong><br>Am Ende weiß KVDL selbst nicht, wie er es mit dem schwierigen Audi-Paket geschafft hat, 19 Punkte mitzunehmen. Doch dadurch bleibt er in der Meisterschaft mit 82 Punkten vorne. Acht Punkte dahinter lauert Bortolotti. Der Stress durch die Pflichtreise nach Le Mans spiegelte sich auf jeden Fall nicht in der Performance der Fahrer wider.
<strong>Platz 2: </strong><strong>Rene Rast (Schubert Motorsport)</strong><br>Das war der Rene Rast, wie wir ihn kennen! Im Rennen mit überragenden Manövern, nie zu aggressiv, aber immer mit Mut und dadurch konnte der Schubert-Pilot ordentlich punkten. Platz zwei am Samstag, Platz sieben am Sonntag. Und das obwohl er vom letzten Startplatz aus ins Rennen ging! Die Performance gilt es jetzt mitzunehmen und Rast ist wieder vorne mit dabei.
<strong>Platz 1: Mirko Bortolotti (SSR Performance)</strong><br>26, 19, 29. So viele Punkte nahm Bortolotti pro Rennwochenende mit. Der Italiener scheint aus dem letzten Jahr gelernt zu haben. Am Sonntag versuchte er es zwar öfter gegen Wittmann, erhielt sogar eine - für ihn nicht richtige - Verwarnung der Rennleitung für aggressives Pushen, doch dann besann er sich darauf Platz zwei zu verteidigen. Der SSR-Fahrer wirkt brutal fokussiert und in Top-Form.

"Wir hatten einfach keine Zeit", sagt der Südafrikaner, der sich abgesehen vom mangelnden Test gut vorbereitet fühlt. "Vielleicht hätten wir noch testen können, aber das werden wir am Freitag nach dem Freien Training sehen."

Der Einzige, der noch immer keinen seiner fünf pro DTM-Saison erlaubten limitierten Testtage absolviert hat, ist Vorjahres-Sieger Jack Aitken. Während Emil-Frey-Teamkollege Thierry Vermeulen am 8. Mai (Mittwoch) mit 147 Runden der absolute Marathonmann war, musste der Brite gleich darauf in der IMSA-Langstrecken-Serie in Laguna Seca hinters Cadillac-Lenkrad.

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Gesamtergebnis der Lausitzring-Tests:

1. Maro Engel (Winward-Mercedes) 1:20.173 (117 Rd./8.5.) 2. Thomas Preining (Manthey-EMA-Porsche) 1:20.294 (113/16.5.) 3. Lucas Auer (Winward-Mercedes) 1:20.301 (91/8.5.) 4. Rene Rast (Schubert-BMW) 1:20.554 (116/17.5.) 5. Sheldon van der Linde (Schubert-BMW) 1:20.569 (127/17.5.) 6. Luca Stolz (HRT-Mercedes) 1:20.600 (107/16.5.) 7. Arjun Maini (HRT-Mercedes) 1:20.689 (63/17.5.) 8. Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari) 1:20.740 (147/8.5.) 9. Ayhancan Güven (Manthey-EMA-Porsche) 1:20.750 (131/16.5.) 10. Marco Wittmann (Schubert-BMW) 1:20.871 (118/17.5.) 11. Christian Engelhart (Grasser-Lamborghini) 1:21.085 (86/16.5.) 12. Ben Dörr (Dörr-McLaren) 1:21.275 (92/17.5.) 13. Luca Engstler (Grasser-Lamborghini) 1:21.278 (104/16.5.) 14. Clemens Schmid (Dörr-McLaren) 1:21.485 (61/16.5.)

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