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Deion Sanders mit Brandrede nach Morddrohungen gegen Henry Blackburn

  • Aktualisiert: 21.09.2023
  • 20:57 Uhr
  • Daniel Kugler
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Head Coach Deion Sanders von den Colorado Buffaloes kritisiert die Morddrohungen gegen Henry Blackburn aufs Schärfste.

von Daniel Kugler

Head Coach Deion Sanders von den Colorado Buffaloes hat die Morddrohungen gegen Henry Blackburn aufs Schärfste kritisiert.

Nach dem illegalen Hit des Defensive Backs der Colorado State Rams gegen Buffaloes-Star Travis Hunter beim Kracher-Duell am vergangenen Wochenende kippte die Stimmung.

"Henry Blackburn ist ein guter Spieler, der ein phänomenales Spiel gemacht hat", betonte die NFL-Legende am Dienstag. "Er hat Travis an der Seitenlinie einen gewaltigen Hit verpasst. Man kann es schmutzig nennen, man kann es aber auch als 'Er hat nur Football gespielt' bezeichnen. Aber was auch immer es war, es ist kein Grund, dass er Morddrohungen erhält."

Und weiter: "Das ist immer noch ein junger Mann, der versucht, es im Leben zu schaffen - ein Kerl, der versucht, seinen Traum zu leben und hoffentlich einen Abschluss mit Auszeichnung zu machen, der sich zu Spitzenleistungen verpflichtet und in die NFL geht. Er hat keine Morddrohung wegen eines Spiels verdient."

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Blackburn wurde für seinen späten Hit gegen Hunter in der ersten Halbzeit mit einem persönlichen Foul bestraft, woraufhin sein Gegenspieler der Buffaloes das Spiel verlassen und sich ins Krankenhaus begeben musste.

Hunter wurde am Montag aus dem Krankenhaus entlassen und wird mindestens das nächste Spiel des Teams (Colorado Buffaloes at Oregon Ducks am Samstag, 23.09., ab 21:30 Uhr im Livestream auf ran.de) und wahrscheinlich noch einige Wochen aufgrund eines Leberrisses verpassen.

Auch Hunter nimmt Blackburn nach Morddrohungen in Schutz

"Am Ende des Tages geht es um Football", sagte Hunter am Montag in seiner YouTube Show und nahm seinen Gegenspieler in Schutz: "So etwas kann passieren."

Die Drohungen gegen Blackburn begannen vor dem 43:35-Sieg der Buffaloes in der Overtime am späten Samstagabend, wie der sportliche Leiter der Colorado State, Joe Parker, gegenüber Pete Thamel von "ESPN" erklärte.

Sowohl die Universität als auch die örtliche Polizei untersuchten die Drohungen, die laut Parker über Telefonanrufe, Textnachrichten und in den sozialen Medien verbreitet wurden.

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Nach Morddrohungen: Coach Deion Sanders rüffelt Verfasser

Colorado-State-Head-Coach Jay Norvell sagte, dass die Adresse von Blackburn und seiner Familie, die aus Boulder stammt, in den sozialen Medien veröffentlicht wurde. Aufgrund der Ernsthaftigkeit der Drohungen wurden die Behörden hinzugezogen.

"Es ist traurig, in was für einer Welt wir leben. Es ist ein Footballspiel. Wir sollten daraus nicht mehr machen als das", hatte der 60-Jährige auf einer Pressekonferenz betont. "Wir wollen nicht, dass jemand verletzt wird. Diese Art von Football trainieren wir nicht. Ich habe mit Henry darüber gesprochen - gestern Abend und heute."

In ihrer Fassungslosigkeit über die Ausmaße der Anfeindungen sind beide Coaches vereint. "Am Ende des Tages ist dies ein Spiel", erklärte Sanders. "Jemand muss gewinnen, jemand muss verlieren. Jeder setzt sein Leben am nächsten Tag fort."

Die Morddrohungen seien "sehr bedauerlich. Ich bin traurig, wenn einer unserer Fans auf der anderen Seite dieser Drohungen steht - ich hoffe und bete, dass das nicht der Fall ist. Aber der Junge hat nur sein Bestes gegeben und einen Fehler gemacht. Ich vergebe ihm. Unser Team vergibt ihm. Travis hat ihm verziehen. Lasst uns weitermachen. Aber der Junge hat das nicht verdient", so Sanders weiter.

"Es macht mir nichts aus, Morddrohungen zu bekommen", sagte der 56-Jährige. "Ich bekomme sie jede Woche - aber gegen ein Kind, das ist nicht gut."

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