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Erste Finals seit 2011

NBA Finals: Warum die Pleite den Dallas Mavericks guttut - Kommentar

  • Aktualisiert: 21.06.2024
  • 13:17 Uhr
  • Julian Huter
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Die Dallas Mavericks scheitern knapp vor dem Ziel und verlieren die NBA Finals gegen die Boston Celtics. Es ist ein Rückschlag - der sich langfristig aber enorm positiv auf die Zukunft der Franchise und Luka Doncic auswirken kann. Ein Kommentar.

Von Julian Huter

Der Traum von der ersten Meisterschaft seit der Ära Dirk Nowitzki ist geplatzt. In Spiel 5 der NBA Finals mussten sich die Dallas Mavericks mit 88:106 in Boston geschlagen geben.

Trotz der bitteren Niederlage in den Finals gegen die Celtics können die Dallas Mavericks wertvolle Lehren aus dieser Serie und diesem Playoff Run mitnehmen.

Diese Pleite zeigt den Mavs und ihrem Superstar Luka Doncic einen klaren Plan auf, um den letzten Schritt zu gehen und NBA Champion zu werden.

Das Star-Duo Kyrie Irving und Luka Doncic kann funktionieren und ein Team mindestens in die Finals tragen.

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Das Wichtigste zur NBA in Kürze

Diese Erkenntnis kommt für die meisten NBA-Experten - trotz schwierigem ersten Jahr zusammen - nicht überraschend. Beide waren die Zugpferde hinter dem Mavericks-Erfolg in dieser Saison - die positive Überraschung in dieser Postseason war aber die Dallas-Defense.

Das beste Zugpferd hilft wenig, wenn der Wagen keine Räder hat. Anschauungsbeispiel war die vorige Saison, als die Mavericks trotz Doncic und Irving die Playoffs komplett verpassten, weil sie eine der schlechteren Verteidigungen der Liga hatte. Inzwischen hat sich die Identität der Mavericks auf dieser Seite des Balles komplett gewandelt.

Dallas Mavericks: Trades schlagen voll ein

Auch dank der Trades mitten in Saison für Daniel Gafford und P.J. Washington konnte Dallas die Zone hermetisch abriegeln und trieb Superstars wie Shai Gilgeous-Alexander (OKC) oder Anthony Edwards bisweilen zur Verzweiflung.

Darauf müssen Coach Jason Kidd und GM Nico Harrison in dieser Offseason aufbauen. Auf den Big-Man-Positionen sind die Mavs - auch mit dem zuletzt verletzungsgeplagten Maxi Kleber - defensiv stark und tief besetzt.

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NBA: Mavericks brauchen noch mehr Defense

Auf den Flügelpositionen würde ihnen ein weiterer Top-Verteidiger gut zu Gesicht stehen, um in engen Situationen dem gegnerischen Topstar das Leben schwer zu machen und Irving und Doncic defensiv zu entlasten.

Doch auch die Superstars müssen ihren Teil zur weniger glamourösen Seite des Spiels beitragen. Doncic und Irving zeigten bisweilen vielversprechende Ansätze - wenn sie in der Defense mit vollem Elan und Fokus spielten.

Gerade Doncic' Game 4  imponierte. Nachdem er in den USA von den Medien für sein ewiges Gezeter mit den Schiedsrichtern, seine schlechte Defense und fehlende Energie an den Pranger gestellt wurde, gab der Slowene die perfekte Antwort.

NBA Finals: Game 4 als vielversprechender Vorgeschmack

Er war komplett auf das Spiel fokussiert, spielte defensiv wahrscheinlich sein bestes Spiel der Playoffs und war weiterhin der Fixpunkt der Mavs-Offense. Die Kritik erschütterte nicht etwa sein Selbstvertrauen - sie trieb ihn an, noch besser zu werden. Auch, wenn man natürlich in Kontext setzen muss, dass es dort schon 0:3 stand.

Diesen Doncic jedoch brauchen die Mavs für einen Titel - und zwar konstant. Diese Finals-Niederlage kann als Lehrstunde dienen. Auch die Celtics-Stars Jayson Tatum und Finals MVP Jaylen Brown mussten sich bei ihrer ersten Finals-Teilnahme 2022 den Golden State Warriors geschlagen geben - und zogen die richtigen Schlüsse daraus.

Gelingt Doncic eben das, werden die Mavericks und die Medien auf die Saison 2024 als ein wichtiges Kapitel in der Heldenreise des einstigen Wunderkindes zurückblicken. Ein Doncic ohne Gemecker, der besser Defense spielt und an seiner Kondition arbeitet, kann in die Sphären von Michael Jordan und LeBron James aufsteigen.

Der Ball liegt nun bei den Mavericks - und vor allem bei Doncic.

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