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Darts-WM 2026: PDC-Chef Barry Hearn plant 100 Millionen Pfund Preisgeld
- Veröffentlicht: 04.01.2026
- 14:24 Uhr
- ran.de
Darts ist längst vom Kneipensport zum internationalen Millionenspektakel geworden. PDC-Boss Barry Hearn will das Preisgeld auf 100 Millionen Pfund treiben und sieht den Sport als "Golf für den Arbeiter".
Darts hat eine beeindruckende Wandlung hinter sich: Was vor Jahren noch als Spaß für die Kneipe galt, entwickelt sich heute zu einem internationalen Sportereignis mit Millionenpublikum und satten Preisgeldern.
PDC-Chef Barry Hearn untermauert diesen Aufstieg mit einer klaren Vision für die Zukunft. "Wir stehen aktuell bei rund 25 Millionen Pfund Gesamt-Preisgeld. Das nächste Ziel ist klar: 100 Millionen Pfund", sagte Hearn vor dem diesjährigen WM-Finale.
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Für den Briten ist Darts längst mehr als ein Unterhaltungsformat: "Ich denke, in zehn Jahren werden wir 100 Millionen Pfund erreichen. Ich glaube nicht, dass es eine Grenze gibt. Ich bin überzeugt, dass wir wirklich das Golf für den Arbeiter sind."
Mit diesen Worten beschreibt Hearn die Ambitionen, den Sport auf ein neues Niveau zu heben – sowohl finanziell als auch in der öffentlichen Wahrnehmung.
Darts im Höhenflug: Vom Kneipensport zur Millionenshow
Die jüngste Darts-WM markierte bereits einen Meilenstein: Erstmals erhielt der Weltmeister eine Million Pfund (1,15 Millionen Euro). Doch Hearn betrachtet dies nur als Zwischenschritt.
"Wir werden langsam als bedeutende Sportart anerkannt, die gute Zuschauerzahlen, Leserzahlen und was auch immer man sonst noch als Kriterium heranziehen möchte, vorweisen kann. Wir haben also keine Grenzen", betonte der PDC-Boss: "Darts ist nichts mehr, worauf die Leute herabblicken. Dicke Männer, die auf der Bühne rauchen und trinken, gab es vor 25 Jahren."
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Und weiter: "Heute träumen diese Leute davon, Profi-Dartspieler zu werden, genauso wie andere Kinder Profifußballer oder Boxer oder was auch immer werden wollen."
Ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung ist der Umzug der WM innerhalb des Alexandra Palace, so dass künftig bis zu 180.000 Zuschauer das Turnier vor Ort verfolgen können – rund 5000 pro Session. Zum Vergleich: Bei dieser Austragung passten etwa 3.300 Fans in die Arena.