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Was erwartet uns in der NBA-Saison 2025/26?
Die NBA-Saison hat am 21. Oktober 2025 begonnen. An diesem Tag startete die nordamerikanische Basketballliga offiziell in den Spielbetrieb, nachdem die Mannschaften in der Preseason ihre Vorbereitung abgeschlossen hatten. Besonders im Fokus stehen die Oklahoma City Thunder als amtierender NBA-Champion.
Mit dabei sind in der NBA-Saison 2025/26 auch wieder die deutschen Spieler Dennis Schröder bei den Sacramento Kings sowie Moritz und Franz Wagner von den Orlando Magic.
NBA 2025/26: Die Termine im Überblick
22. Oktober 2025: 1. Spieltag mit dem Auftakt-Duell zwischen den Oklahoma City Thunder und den Houston Rockets
15. Januar 2026: NBA-Deutschland-Match zwischen Orlando Magic und Memphis Grizzlies in Berlin
5. Februar 2026: Deadline Day, ab 21 Uhr (MEZ) keine Trades mehr möglich
15. Februar 2026: All-Star-Game in Inglewood, Kalifornien
13. April 2026: Letzter Spieltag der Regulär Season
Ab 18. April 2026: Beginn der NBA-Playoffs
Ab ca. Mitte Juni 2026: NBA-Finals
Wo wird die NBA live in Deutschland übertragen?
Die kostenpflichtige Streaming-Plattform "Prime Video" hat sich die exklusiven Übertragungsrechte für 86 Spiele gesichert. Darunter fallen 29 Partien zur deutschen Primetime am Sonntagabend, die komplette Finals-Serie und das Berlin-Game.
Zudem wird Pay-TV-Sender "Sky" zahlreiche Partien übertragen, wobei die genaue Anzahl nicht bekannt ist. Die Sky-Übertragungen können wie gewohnt von zahlenden Abonnenten über "Sky Go" und "WOW" gestreamt werden.
Wer jedes einzelne NBA-Spiel empfangen möchte, muss den kostenpflichtigen und englischsprachigen "NBA-League-Pass" abonnieren. Mit einem Jahresabo können hier alle Spiele der regulären Saison, der Playoffs und der NBA Finals live gestreamt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Spiele on-demand zu schauen und mit Originalkommentar zu genießen.
Im Free-TV ist die Saison 2025/26 nicht zu sehen.
Wie sieht der Modus der NBA 2025/26 aus?
Die insgesamt 30 Franchises werden in die Eastern- und Western Conference aufgeteilt. Zunächst müssen alle Teams 82 Partien in der Regular Season bestreiten, wobei es allerdings auch zu Duellen zwischen Teams aus dem Westen und Teams aus dem Osten kommt.
Die besten sechs Teams beider Conferences qualifizieren sich direkt für die Playoffs, während weitere zwei Plätze pro Conference im Play-In-Turnier vergeben werden. Hier treffen zunächst die beiden Siebtplatzierten der jeweiligen Conference auf die Achtplatzierten. Die beiden Gewinner stehen in den Playoffs.
Die Verlierer des Duells müssen gegen die Franchise bestehen, die sich in den Duellen zwischen den beiden Neunt- und Zehntplatzierten durchgesetzt haben.
Im Anschluss spielen beide Conferences stets im Best-of-Seven-Format in Viertelfinale, Halbfinale und Finale den jeweiligen Conference-Sieger aus. Diese beiden treffen in den Finals aufeinander, die ebenfalls im Best-of-Seven-Format steigen.
Wann beginnen die NBA-Playoffs 2026?
Die NBA-Playoffs beginnen am 18. April 2026, unmittelbar nach dem Ende der regulären Saison. Ab diesem Zeitpunkt kämpfen die besten 16 Teams aus der Eastern und Western Conference in einem Best-of-Seven-Format um die begehrte Larry O'Brien Championship Trophy. Die Playoffs bestehen aus vier Runden: der ersten Runde, den Conference-Halbfinals, den Conference-Finals und den NBA Finals.
In dieser Phase der Saison wird das Niveau noch einmal deutlich intensiver und es ist die Zeit, in der sich die Teams mit den stärksten Nerven und der besten Form durchsetzen. Für viele Teams ist das Erreichen der Playoffs das erste Ziel, bevor der eigentliche Kampf um den Titel beginnt.
Wer sind die Favoriten auf den NBA-Titel?
Als amtierender Champion sind selbstredend die Oklahoma City Thunder um Shai Gilgeous-Alexander zu nennen, die sehr gut als Team harmonieren und aus der letzten Saison ordentlich Selbstvertrauen mitgenommen haben.
Prominent vertreten sind selbstredend auch die LA Lakers mit Luka Doncic und LeBron James, wobei abzuwarten ist, wie gut die beiden Superstars harmonieren und ob die Performance der Rollenspieler ausreichend ist.
Gute Chancen besitzen darüber hinaus die Denver Nuggets, die mit Nikola Jokic den MVP der Jahre 2021, 2022 und 2024 in den eigenen Reihen haben. In diesem Zuge sind auch die Milwaukee Bucks zu nennen, die mit Giannis Antetokounmpo den wohl athletisch stärksten Spieler auf den Court schicken.
Nicht zu vergessen sind außerdem die Boston Celtics, die mit 18 NBA-Titel Rekord-Champion sind und sich zuletzt 2024 die Krone sichern konnten. Boston ist aber darauf angewiesen, dass sich Superstar Jayson Tatum von seinem Achillessehnenriss erholt.
Die Golden State Warriors mit Rekord-Dreierschütze Stephen Curry gehören genauso zum erweiterten Favoritenkreis wie Vorjahres-Finalist Indiana sowie Miami Heat, die Minnesota Timberwolves und die LA Clippers.
Aus deutscher Sicht wäre natürlich zu hoffen, dass auch Orlando Magic mit den Wagner-Brüdern und Tristan Da Silva vorne mitmischen kann. Die Ausgangslage ist alles andere als schlecht.
Wer sind die Champions der letzten Jahre?
Seit 2010 sind die Golden State Warriors mit vier NBA-Titeln das in Summe erfolgreichste Team. Die LA Lakers und Miami Heat waren je zweimal erfolgreich.
Hier ist der Überblick der letzten Jahre, die Zahl in Klammern umschreibt, der wievielte Titel es in der Historie der jeweiligen Franchise war.
2025: Oklahoma City Thunder (2.)
2024: Boston Celtics (18.)
2023: Denver Nuggets (1.)
2022: Golden State Warriors (7.)
2021: Milwaukee Bucks(2.)
2020: Los Angeles Lakers (17.)
2019: Toronto Raptors (1.)
2018: Golden State Warriors (6.)
2017: Golden State Warriors (5.)
2016: Cleveland Cavaliers (1.)
2015: Golden State Warriors (4.)
2014: San Antonio Spurs (5.)
2013: Miami Heat (3.)
2012: Miami Heat (2.)
2011: Dallas Mavericks (1.)
2010: Los Angeles Lakers (16.)
Wer sind die Superstars der Liga?
Die NBA ist Heimat vieler Weltklasse-Spieler, doch ein paar stechen besonders hervor: Im MVP-Rennen steht Nikola Jokić wieder ganz hoch im Kurs. Der serbische Center der Denver Nuggets gilt als einer der besten Basketballspieler der Welt. Seine außergewöhnliche Spielintelligenz und seine Fähigkeit, sowohl zu punkten als auch seine Mitspieler in Szene zu setzen, machen ihn zu einem einzigartigen Spieler. Jokic ist bekannt für seine unorthodoxe Spielweise und seinen hohen Basketball-IQ, der ihn zum Herzstück der Nuggets macht.
Vorjahressieger Shai Gilgeous-Alexander kämpft mit den Thunder um seinen zweiten Titel - individuell und mit dem Team.
Ein weiterer Superstar ist Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks. Der zweifache MVP ist für seine unglaubliche Athletik und seinen unermüdlichen Einsatz bekannt. Mit seiner physischen Dominanz und seiner Fähigkeit, Spiele zu entscheiden, gehört er zu den besten Spielern der Liga.
Luka Dončić und Victor Wembanyama bleiben heiße Alternativen. Und wer weiß: Vielleicht gelingt den Jungstars Jalen Brunson oder Anthony Edwards eine abermalige Leistungsexplosion? Oder Altstars wie Kevin Durant oder LeBron James machen noch einmal so richtig ernst?
Stephen Curry von den Golden State Warriors hat ebenfalls einen festen Platz unter den Superstars der Liga. Der beste Dreipunktschütze der NBA-Geschichte revolutionierte das Spiel mit seinem herausragenden Wurf und ist nach wie vor einer der gefährlichsten Scorer der Liga.
Welche deutschen Stars sind mit von der Partie?
Dennis Schröder (Sacramento Kings): Der Kapitän des DBB-Teams und MVP der EM ist mal wieder in einem neuen Gewand zu sehen. Der erfahrene NBA-Star läuft in diesem Jahr für die Sacramento Kings auf, hat mit der Franchise aber eher Außenseiter-Chancen.
Franz Wagner (Orlando Magic): Der jüngere Wagner-Bruder war in den letzten beiden Jahren die auffälligste deutsche Figur in der NBA. In der Saison 2024/25 gelangen ihm starke 24,2 Punkte. Wagner ist ein klarer Leader bei den Magic und darf sich nach einer starken Offseason zu den erweiterten Titelkandidaten zählen.
Moritz Wagner (Orlando Magic): Der ältere Wagner-Bruder hat weite Teile der letzten Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verpasst und muss nun erstmal wieder fit werden. In Topform ist er aber ein guter Rollenspieler und für viele Punkte in überschaubarer Spielzeit gut.
Tristan da Silva (Orlando Magic): Der 24-Jährige hat in seiner ersten Saison in der NBA immerhin 22 Minute pro Partie gespielt und für die Magic 7,4 Punkte pro Schnitt geliefert.
Isaiah Hartenstein (OKC Thunder): Der Center konnte mit seinem Meistertitel mit den Thunder ein Stück weit in die Fußstapfen von Dirk Nowitzki treten. Der 19-malige deutsche Nationalspieler war ein wichtiger Rollenspieler, egal ob von der Bank oder von Beginn an.
Maximilian Kleber (Los Angeles Lakers): Der langjährige Dallas-Profi wurde im Februar 2025 zu den Lakers getradet, hat für das Team aber noch kein Spiel bestritten. Nach vielen Rückschlägen wäre eine verletzungsfreie Spielzeit für ihn wichtig.
Ariel Hukporti (New York Knicks): Mit seinen 23 Jahren ist der 2,13-Meter große Center der jüngste deutsche NBA-Spieler. Für ihn geht es darum, sich in der NBA zu etablieren.
















