München - Der Tag nach dem Super Bowl ist für Arbeitgeber in den USA der absolute Horror. Laut dem Lebensmittelkonzern Kraft Heinz melden sich am Montag nach dem größten Sportereignis der Welt über 16 Millionen Menschen krank, was die USA knapp eine Milliarde Dollar an Produktionseinbußen kosten würde.

Um genau dem vorzubeugen, geben die Hersteller des Heinz Tomatenketchups sämtlichen Mitarbeitern am 6. Februar - dem Tag nach dem Super Bowl - frei. Der selbsterfundene Name dieses "Feiertags": Smunday - eine Kombination aus Super Bowl und Monday.

Damit aber noch nicht genug: Der Lebensmittelkonzern startete eine Online-Petition, um Football-Fans im ganzen Land dazu aufzurufen, ihre Unterschrift für einen landesweiten Nationalfeiertag zu geben.

Gelungene PR-Aktion von Heinz

Bei 100.000 Stimmen will der Konzern die Petition beim Kongress einreichen. Am Freitagnachmittag haben bereits knapp 30.000 Menschen für den kuriosen Vorschlag unterschrieben.

Für Kraft Heinz eine gelungene PR-Aktion. Die Firma aus Pittsburgh wird während der Super-Bowl-Halbzeitpause keine eigene Werbung schalten, darf sich durch den "Smunday" allerdings über ein großes mediales Echo freuen.

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